Die Bundespolizeiinspektion Rostock und andere Behörden führten einen Schwerpunkteinsatz durch, bei dem 267 Identitäten festgestellt und 214 Personen durchsucht wurden.
Rostock Hauptbahnhof: Gewaltkriminalität bekämpft am Rostocker Hauptbahnhof

Rostock (ost)
An dem bundesweiten Schwerpunkteinsatz gegen Gewaltkriminalität auf dem Gebiet der Bahnanlagen beteiligten sich die Bundespolizeiinspektion Rostock, die Landespolizei und der kommunale Ordnungsdienst gemeinsam.
Am 24. und 25. Juli 2026 wurden insgesamt 267 Identitäten am Rostocker Hauptbahnhof festgestellt. Zusätzlich wurden 214 Personen und ihre mitgeführten Gegenstände durchsucht.
Insgesamt wurden zwölf Ermittlungsverfahren von den Behörden aufgrund verschiedener Straftaten eingeleitet:
Darüber hinaus wurden neun gesuchte Personen von den Einsatzkräften identifiziert und die gewonnenen Daten an die ausschreibenden Behörden übermittelt.
Bei der Überprüfung eines 44-jährigen Deutschen fanden die Einsatzkräfte zehn Gramm Kokain und 800 Euro Bargeld. Nach Rücksprache mit der zuständigen Bereitschaftsstaatsanwaltschaft wurde eine Wohnungsdurchsuchung durchgeführt, an der die Einsatzkräfte der Landes- und Bundespolizei gemeinsam teilnahmen. Dort wurden 560 Gramm Amphetamin, 145 Gramm Cannabis, drei Gramm Haschisch, 17 Gramm Ecstasy sowie Verpackungsmaterial und Etikettiergeräte sichergestellt. Außerdem wurde weiteres Bargeld in Höhe von etwa 1.070 Euro beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei übernimmt die weiteren Ermittlungen zu diesem Vorfall.
Hier ist der Link zur Pressemitteilung des Bundespolizeipräsidiums über die Bilanz des bundesweiten Schwerpunkteinsatzes:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/73990/6322514
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6598, wobei 5556 männliche und 1042 weibliche Verdächtige waren. 713 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle erfasst, von denen 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 6573, wobei 5585 männliche und 988 weibliche Verdächtige waren. 875 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an erfassten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt








