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Rostock Hauptbahnhof: Polizei entdeckt Mann mit geladenen Schreckschusswaffen

Beamte fanden auch Betäubungsmittel-Anhaftungen in seinem Besitz. Bundespolizei leitete Strafverfahren ein.

Schreckschusswaffen
Foto: Presseportal.de

Rostock (ost)

Beamte der Bundespolizeiinspektion Rostock haben gestern (9. September 2026) am Mittag einen 20-jährigen Deutschen am Hauptbahnhof Rostock kontrolliert. Bei der Untersuchung seiner mitgeführten Gegenstände fanden die Polizisten zwei geladene Schreckschusspistolen der Marken Walther und Glock.

Zusätzlich hatte die Person weitere 255 Schuss in seiner Tasche. In der Geldbörse des Mannes entdeckten die Einsatzkräfte auch ein Tütchen mit Rückständen von Betäubungsmitteln.

Die Bundespolizisten haben alle Beweismittel sichergestellt und entsprechende strafrechtliche Verfahren wegen Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, wovon 7758 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6598 Verdächtige, davon waren 5556 männlich, 1042 weiblich und 713 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der erfassten Fälle auf 7972, wovon 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6573, davon waren 5585 männlich, 988 weiblich und 875 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24