Die Bundespolizeiinspektion Rostock führte gestern Abend einen weiteren Einsatz durch, bei dem 177 Identitäten festgestellt und 150 Personen kontrolliert wurden.
Rostock Hauptbahnhof: Schwerpunkteinsatz gegen Gewaltkriminalität am Rostocker Hauptbahnhof

Rostock (ost)
Die Bundespolizeiinspektion Rostock hat gestern Abend gemeinsam mit der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit einen weiteren Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung von Gewaltkriminalität am Hauptbahnhof in Rostock durchgeführt. Bei den durchgeführten Kontrollen wurden insgesamt 177 Identitäten festgestellt und 150 Personen sowie ihre mitgeführten Gegenstände durchsucht.
Währenddessen wurden mehrere Straftaten und Ordnungswidrigkeiten von den beteiligten Kräften festgestellt:
Es wurden neun gesuchte Personen identifiziert.
Die Beamten haben alle gefährlichen Gegenstände sowie die Betäubungsmittel beschlagnahmt. Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz, Betäubungsmittelgesetz und Sprengstoffgesetz wurden von den Bundespolizisten eingeleitet.
Insgesamt haben 31 Einsatzkräfte teilgenommen.
In den vergangenen Wochen fanden bereits ähnliche Schwerpunkteinsätze durch die Bundespolizeiinspektion Rostock statt. Diese Aktionstage sollen das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung an den Bahnhöfen und Haltepunkten der Region stärken und das Dunkelfeld des Mitführens verbotener Gegenstände aufklären.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Abnahme. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 7972 Fälle waren. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 2023 insgesamt 5585 männliche Verdächtige registriert wurden. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 Fällen die höchste Anzahl an Drogendelikten in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt








