Ein 27-jähriger Tunesier wurde festgenommen, weil er sich unerlaubt in Deutschland aufhielt und eine größere Menge Betäubungsmittel bei sich hatte.
Rostock Hauptbahnhof: Unerlaubter Aufenthalt in Deutschland und Drogenfund

Rostock (ost)
Am Samstag, dem 15.06.2024, haben Polizeibeamte der Bundespolizeiinspektion Stralsund einen Staatsangehörigen aus Tunesien entdeckt, der sich angeblich illegal in Deutschland aufhält.
Um 20:30 Uhr haben die Beamten der Bundespolizeiinspektion Stralsund den 27-jährigen Mann in einem Regionalzug von Stralsund nach Rostock kontrolliert. Eine Abfrage ergab, dass sich der Mann seit dem 23. Mai dieses Jahres unerlaubt in Deutschland aufhält. Bei einer Durchsuchung seines Gepäcks fanden die Beamten außerdem ein Päckchen mit einer größeren Menge Betäubungsmittel.
Der 27-jährige Tunesier wurde am Hauptbahnhof Rostock an die Beamten der Polizeiinspektion Rostock übergeben. Das Amtsgericht Rostock ordnete die vorläufige Festnahme des bereits polizeibekannten Tatverdächtigen an und brachte ihn in Gewahrsam. Die Kriminalpolizei hat zudem Ermittlungen wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln aufgenommen. Nach der Haftvorführung am vergangenen Montag in Stralsund wurde der 27-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2021 und 2022 leicht gesunken. Im Jahr 2021 wurden 8728 Fälle erfasst, wovon 8304 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 6776, wovon 5675 männlich und 1101 weiblich waren. 647 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, von denen 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 6598, wovon 5556 männlich und 1042 weiblich waren. 713 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.728 | 8.223 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 8.304 | 7.758 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.776 | 6.598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.675 | 5.556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.101 | 1.042 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 647 | 713 |
Quelle: Bundeskriminalamt








