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Rostock: Mercedes-Fahrer flüchtet vor Verkehrskontrolle und verunfallt

Ein 20-jähriger Fahrer entzieht sich einer Verkehrskontrolle, verunfallt und wird festgenommen. Polizei ermittelt wegen mehrerer Delikte.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Am Abend des vergangenen Sonntags, dem 23. August 2026, gegen 20:20 Uhr, planten Polizisten im Stadtgebiet von Rostock, einen Mercedes einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Der Fahrer des Fahrzeugs versuchte zunächst, der Kontrolle zu entkommen, und floh mit seinem Auto vor den Beamten.

Später geriet der Mercedes in der Schleswiger Straße von der Straße ab und hatte einen Unfall an einem Erdwall. Der 20-jährige deutsche Fahrer verließ daraufhin das Fahrzeug und versuchte zu Fuß zu fliehen. Die Polizisten konnten den Mann schließlich festnehmen und zu Boden bringen.

Während der folgenden polizeilichen Maßnahmen ergaben sich Hinweise darauf, dass der 20-Jährige das Fahrzeug unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren hatte. Außerdem besaß der Mann keine gültige Fahrerlaubnis. Es wurde eine Blutprobe entnommen.

Bei der Überprüfung des Mercedes stellten die Beamten fest, dass das Fahrzeug nicht zugelassen war. Die angebrachten Kennzeichen gehörten nicht zu dem Auto und waren bereits am 10. August 2026 in Rostock-Lütten Klein als gestohlen gemeldet worden. Zudem fanden die Polizisten in der Seitenablage der Fahrertür eine griffbereite Axt.

Im Zuge weiterer Ermittlungen wurde auch bekannt, dass der 20-Jährige am 20. August 2026 bereits einen Tankbetrug mit dem Mercedes und den angebrachten Kennzeichen begangen haben soll.

Gegen den 20-Jährigen wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die weiteren Untersuchungen, insbesondere zu den einzelnen Vorwürfen, sind noch im Gange.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle oder 2,21% aller Unfälle aus. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle oder 88,42% aller Unfälle. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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