Themenorientierte Kontrollen der Polizei vor den Sommerferien in Mecklenburg-Vorpommern zur Vermeidung von Ablenkung am Steuer und Unfällen.
Rostock/Neubrandenburg: Verkehrskontrollen für sichere Ferien

Rostock/Neubrandenburg (ost)
Die Sommerzeit ist Reisezeit und die Ferien in Mecklenburg-Vorpommern stehen unmittelbar bevor. Wenn man dann mit dem Auto oder Wohnwagen in den wohlverdienten Urlaub fährt, sollte man einiges beachten, um sicher anzukommen.
Die Benutzung eines Handys zur schnellen Navigation, die Bedienung von Infotainmentsystemen oder das Drehen zu den Kindern auf der Rückbank – mangelnde Konzentration oder die Ablenkung durch andere Dinge können das Fahrverhalten beeinflussen und im schlimmsten Fall zu einem Unfall führen. Im letzten Jahr gab es in Mecklenburg-Vorpommern fast 600 solcher Verkehrsunfälle, die auf Ablenkung zurückzuführen sind. Bei über 60 davon wurden Personen verletzt. Ein Fall aus dem Bereich der Polizeiinspektion Güstrow zeigt, dass ein Auto aufgrund der Ablenkung des Fahrers mit einem Baum kollidierte. Dabei kam der Beifahrer ums Leben.
Im Vergleich zu 2024 ist im Jahr 2025 die Anzahl der Verkehrsunfälle im Zusammenhang mit Ablenkung am Steuer im Bereich des Polizeipräsidiums Rostock zurückgegangen, während sie im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg leicht angestiegen ist. Ähnlich verhält es sich mit der Anzahl der leicht verletzten Personen bei solchen Unfällen.
Da Mecklenburg-Vorpommern eines der beliebtesten Urlaubsländer Deutschlands ist und gerade im Sommer viele Autos und Wohnwagen auf den Straßen des Landes unterwegs sind, liegt ein weiterer Schwerpunkt der monatlichen Kontrollen auf der Überprüfung der Fahrtauglichkeit, der erforderlichen Fahrerlaubnis sowie der ordnungsgemäßen Ausstattung und Beladung von Fahrzeugen – insbesondere bei Wohnwagen und Wohnmobilen. Diese sind oft überladen, was zu einem deutlich erhöhten Unfallrisiko führt. Auch der technische Zustand eines Fahrzeugs beeinflusst die Verkehrssicherheit. Das Fahren mit falschem Reifendruck oder zu geringer Profiltiefe birgt ebenfalls erhebliches Gefahrenpotenzial.
Es ist also ausreichend Grund für die Beamtinnen und Beamten der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern, im kommenden Monat bei den themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne Fahren.Ankommen.LEBEN! den Schwerpunkt auf die Themen Reiseverkehr und Ablenkung am Steuer zu legen. Denn jeder Unfall ist einer zu viel auf dem Weg zur Vision Zero, also null Verkehrstote.
In den acht Polizeiinspektionen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock werden daher den gesamten Monat Juli verstärkt stationäre und mobile Kontrollen durchgeführt. Die Auftaktkontrollen finden am 06. Juli 2026 im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund statt.
Quelle: Presseportal








