Die Bundespolizeiinspektion Rostock deckte eine Schleusung im Überseehafen auf. Ein 55-jähriger Iraner reiste aus Schweden ein, ohne die erforderlichen Dokumente zu besitzen.
Rostock: Polizei ermittelt nach Einschleusung von Ausländern

Rostock (ost)
Bei einer Kontrolle im Hafen entdeckte die Bundespolizeiinspektion Rostock gestern eine Schleusung. Der Betroffene, ein 55-jähriger Staatsbürger des Iran, war zuvor mit der Fähre aus Schweden eingereist.
Der Mann identifizierte sich nur mit seinem Führerschein und erfüllte somit nicht die gesetzlichen Anforderungen für die Einreise nach Deutschland. In seinem Fahrzeug wurden vier weitere iranische Staatsangehörige (zwei Männer und zwei Frauen) im Alter von 25 bis 50 Jahren kontrolliert. Auch sie verfügten nicht über die erforderlichen Dokumente für die Einreise nach Deutschland. Darüber hinaus gab es im Schengener Informationssystem (SIS) Fahndungsnotizen für die Rückkehr von zwei der Personen.
Die Beamten leiteten gegen alle Beteiligten Strafverfahren wegen des Verdachts der illegalen Einreise und des illegalen Aufenthalts ein. Die Bundespolizei ermittelt auch gegen den 55-jährigen Iraner wegen des Verdachts der Einschleusung von Ausländern.
Die geschleusten Insassen stellten einen Asylantrag, daraufhin wurden sie von den Einsatzkräften an die zuständige Behörde weitergeleitet.
Quelle: Presseportal








