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Rostock: Polizei ermittelt nach schwerem Raub

Die Kriminalpolizei untersucht einen Raubüberfall in Schwerin, bei dem ein Mann verletzt wurde und die Täter auf der Flucht sind.

Foto: Depositphotos

Schwerin (ost)

Die Polizei hat begonnen zu ermitteln, nachdem es am Mittwochabend in der Dr.-Külz-Straße in Schwerin zu einem schweren Raubüberfall gekommen sein soll.

Nach bisherigen Informationen traf sich ein 27-jähriger Mann aus Rostock gegen 21:15 Uhr mit einem unbekannten Verdächtigen, um ein Mobiltelefon zu kaufen, das zuvor auf einer Online-Verkaufsplattform angeboten wurde. Das Treffen fand in der Öffentlichkeit statt.

Während des Treffens tauchte ein weiterer Verdächtiger auf, der den 27-Jährigen plötzlich mit einem Reizstoffsprühgerät angriff. Danach wurde dem Mann die Umhängetasche entrissen, die er bei sich trug.

Während der Flucht verlor einer der Verdächtigen jedoch die Tasche wieder. Die Täter entfernten sich in unbekannte Richtung, teilweise auf einem E-Scooter.

Der Geschädigte, ein 27-jähriger Mann mit kirgisischer Staatsangehörigkeit, erlitt leichte Verletzungen, die jedoch nicht ärztlich behandelt werden mussten.

Die Untersuchungen zu den Verdächtigen und die Analyse der gesicherten Spuren sind noch im Gange.

Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zu den flüchtigen Personen haben, sich beim Polizeihauptrevier Schwerin unter der Telefonnummer 0385 5180-2224 oder bei einer anderen Polizeidienststelle zu melden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Räuberieraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 540 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 657 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 im Jahr 2022 auf 484 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 475 im Jahr 2022 auf 600 im Jahr 2023. Darunter waren 436 männliche und 39 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 556 männliche und 44 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 113 im Jahr 2022 auf 189 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 540 657
Anzahl der aufgeklärten Fälle 380 484
Anzahl der Verdächtigen 475 600
Anzahl der männlichen Verdächtigen 436 556
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 39 44
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 113 189

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle von Mord aufgezeichnet, wovon 36 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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