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Rostock: Polizei schnappt Wohnmobildiebe

Beamte entdeckten verdächtiges Wohnmobil in Broderstorf. Fahrzeug kurzgeschlossen, Verdächtige festgenommen und in Haft.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Polizeibeamte in Rostock bemerkten am 27. Februar 2025 gegen 01:30 Uhr ein verdächtiges Wohnmobil in Broderstorf, Am Handelspark. Als die Beamten sich dem Fahrzeug näherten, wurde es mehrmals gestartet und es waren eine Person im Fahrzeug und eine Person am Fahrzeug zu sehen. Aufgrund des auffälligen Verhaltens beschlossen die Beamten, das Fahrzeug und die Personen zu kontrollieren.

Während des Gesprächs mit dem Fahrer stellten die Beamten fest, dass das Wohnmobil beschädigt und kurzgeschlossen war. Der Verdacht, dass das Fahrzeug gestohlen werden sollte, verstärkte sich im Laufe der weiteren polizeilichen Maßnahmen.

Gegen die beiden Männer polnischer Staatsangehörigkeit im Alter von 24 und 47 Jahren wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Der Kriminaldauerdienst Rostock wurde zur Spurensicherung am Tatort hinzugezogen. Dabei wurden mehrere Handys und geringe Mengen Betäubungsmittel sichergestellt.

Am Freitag, dem 28.02.2025, wurde der 47-jährige Verdächtige dem Haftrichter am Amtsgericht Rostock vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft für den Mann an. Der Beschuldigte wurde dann in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Ob die Männer auch für andere Diebstähle in Frage kommen, wird derzeit von der Kriminalpolizeiinspektion Rostock untersucht.

Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer und 4 Frauen. 6 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, davon 23 Männer und 3 Frauen. 5 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6598, wobei 5556 männliche und 1042 weibliche Verdächtige waren. Darunter waren auch 713 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 7972, wovon 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6573, darunter 5585 männliche und 988 weibliche Verdächtige. Es gab auch 875 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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