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Rostock: Polizei stellt Einbrecher auf frischer Tat

Eine 49-jährige Rostockerin informierte die Polizei über eine verdächtige Person an ihrer Gartenlaube. Die Beamten stellten einen 36-jährigen Deutschen in der Gartenlaube fest.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Spät in der Nacht des 8. April 2026, gegen 23:30 Uhr, rief eine 49-jährige Frau aus Rostock die Polizei an, um zu melden, dass sie über ihre Videoüberwachung eine verdächtige Person an ihrer Gartenlaube in Lütten Klein gesehen habe. Auf den Aufnahmen war zu erkennen, wie sich ein unbekannter Mann unbefugt Zugang zur Laube verschaffte.

Die Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Rostock machten sich sofort auf den Weg zur betroffenen Kleingartenanlage in der Ostseeallee. Vor Ort entdeckten die Beamten eine männliche Person in der Gartenlaube. Es handelte sich um einen 36-jährigen Deutschen.

Der Mann, der bereits am selben Nachmittag wegen ähnlicher Vergehen in derselben Kleingartenanlage aufgefallen war, war von einem Gartenbesitzer dabei erwischt worden, wie er schlafend in einer aufgebrochenen Laube lag. Dieser hatte daraufhin die Polizei verständigt.

Der 36-Jährige, der obdachlos war, stand unter erheblichem Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,32 Promille. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Rostock wurde der Mann vorläufig festgenommen und am nächsten Tag dem Haftrichter vorgeführt. Anschließend wurde er inhaftiert.

Die Untersuchungen wegen des Verdachts auf einen besonders schweren Fall von Diebstahl dauern an.

Die Unschuldsvermutung gilt.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 805 Fälle registriert, wovon 218 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 216, darunter 190 Männer und 26 Frauen. 30 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbruchsfälle auf 890, wobei nur 213 Fälle aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 231, darunter 193 Männer und 38 Frauen. 42 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 805 890
Anzahl der aufgeklärten Fälle 218 213
Anzahl der Verdächtigen 216 231
Anzahl der männlichen Verdächtigen 190 193
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 26 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 30 42

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, davon 30 männliche und 4 weibliche Verdächtige. 6 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 23, wovon alle aufgeklärt wurden. Es gab 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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