Polizeibeamte stoppten einen Renault Megane mit Unregelmäßigkeiten im Kennzeichen. Der Beifahrer wurde mit Haftbefehl gesucht und festgenommen.
Rostock: Polizei stellt Fahrzeug und Betäubungsmittel sicher

Rostock (ost)
Beamte der Polizeiinspektion Rostock führten gestern in der St.-Petersburger Straße eine Kontrolle an einem Renault Megane durch, dessen Kennzeichen verdächtige Merkmale aufwiesen.
Es wurde festgestellt, dass das Fahrzeug bereits stillgelegt worden war. Die kontrollierenden Beamten untersagten daraufhin die Weiterfahrt und beschlagnahmten die Kennzeichen. Im Auto wurden zusätzliche Kennzeichen gefunden, die nicht zum Fahrzeug gehörten. Auch diese wurden sichergestellt.
Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen ergaben sich Hinweise auf möglichen Drogenkonsum der Fahrerin. Eine Blutprobe wurde angeordnet und durchgeführt.
Bei der Kontrolle des 40-jährigen Beifahrers stellten die Beamten fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Er wurde festgenommen und inhaftiert. In seinem Rucksack fanden die Beamten zudem geringe Mengen Drogen sowie weitere Utensilien.
Gegen die 41-jährige Fahrerin wird unter anderem wegen des Verdachts der Urkundenfälschung sowie weiterer Verkehrs- und Drogendelikte ermittelt. Die Untersuchungen dauern an.
Alle Beteiligten sind deutsche Staatsbürger.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6598, wobei 5556 Männer und 1042 Frauen verdächtigt wurden. Darunter waren auch 713 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 7972, wovon 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6573, darunter 5585 Männer und 988 Frauen. Davon waren 875 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt








