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Rostock: Polizei stellt jugendliche Einbrecher auf frischer Tat

Beamte fassen vier Jugendliche nach Einbruch in Keller dank aufmerksamen Zeugen. Die Tatverdächtigen führten gestohlene Gegenstände mit sich, Stehlschaden beträgt mindestens 2000 Euro.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Dank der Meldung eines aufmerksamen Zeugen konnten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Rostock am vergangenen Sonnabend vier Jugendliche auf frischer Tat nach dem Einbruch in einen Keller festnehmen. Gegen 3 Uhr rief ein Anwohner die Polizei an, nachdem er durch laute Geräusche geweckt worden war und sah, wie vier Jugendliche das Mehrfamilienhaus in der Luisenstraße verließen, während sie verschiedene Gegenstände trugen. Als er bemerkte, dass in ein Kellerabteil eingebrochen worden war, informierte der Zeuge die Beamten.

Die vierköpfige Gruppe wurde von den Beamten im Bereich des Getrudenplatzes gestellt. Die Jugendlichen im Alter von 13, 14 und 17 Jahren (3x deutsch, 1x rumänisch) hatten unter anderem ein teures Fahrrad, Spielkonsolen, verschiedene Motorradhelme, einen Fahrzeugschlüssel und Werkzeug bei sich. Ein Teil der gestohlenen Gegenstände wurde vom Geschädigten wiedererkannt.

Im Laufe des Tages meldete sich ein weiterer Geschädigter bei der Polizei Rostock. Er berichtete, dass auch im Patriotischen Weg in vier Keller eingebrochen worden war. Einige der gestohlenen Gegenstände konnten bereits bei den vier Verdächtigen gefunden werden. Der Gesamtschaden der Einbrüche beläuft sich auf mindestens 2000 Euro.

Gegen die Verdächtigen wurden Strafverfahren wegen des Verdachts auf besonders schweren Diebstahl und Hausfriedensbruch eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei Rostock übernommen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 890 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 218 im Jahr 2022 auf 213 im Jahr 2023 leicht zurück. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 216 im Jahr 2022 auf 231 im Jahr 2023 an, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 190 auf 193 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 26 auf 38 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 30 im Jahr 2022 auf 42 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 805 890
Anzahl der aufgeklärten Fälle 218 213
Anzahl der Verdächtigen 216 231
Anzahl der männlichen Verdächtigen 190 193
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 26 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 30 42

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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