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Rostock: Polizei stellt Mann mit gestohlenem Motorroller

Ein Mann wurde mit gestohlenem Motorroller, ohne Führerschein und unter Betäubungsmitteln von der Polizei gestoppt. Es wird nun auch geprüft, ob er für den Diebstahl des Rollers verantwortlich ist.

Foto: unsplash

Rostock (ost)

Spät am Abend des vergangenen Samstags, 28.12.2024, bemerkte eine Streifenwagenbesatzung der Polizeiinspektion Rostock gegen 23:30 Uhr einen unbeleuchteten Motorroller im Fritz-Triddelfitz-Weg, der sich aus Richtung Schwarzer Weg näherte. Die Polizisten beschlossen, das Fahrzeug zu überprüfen.

Trotz eindeutiger Anhaltezeichen ignorierte der Fahrer diese, drehte um und versuchte, sich der Kontrolle durch Beschleunigung zu entziehen. Die Polizei nahm sofort die Verfolgung auf.

Der Fahrer und sein Fahrzeug kamen nicht weit. Schließlich wurde der Motorroller im Schütenweg liegend an einem beschädigten Zaunfeld gefunden. Der Fahrer war auf ein benachbartes Grundstück geflohen, konnte aber dort von den Beamten gestellt werden. Bei dem 28-jährigen deutschen Mann handelt es sich um einen in Rostock bekannten Polizeibekannten.

Im Laufe der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag. Außerdem stand er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, hatte weder eine gültige Fahrerlaubnis noch eine Versicherung für das Fahrzeug. Darüber hinaus war der Motorroller im November 2024 in Rostock als gestohlen gemeldet und zur Sicherstellung ausgeschrieben worden.

Gegen den 28-Jährigen wurden mehrere Strafanzeigen erstattet, darunter wegen des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Das Kriminalkommissariat hat die Ermittlungen übernommen und prüft nun auch, ob der Mann als Tatverdächtiger für den Diebstahl des Motorrollers in Frage kommt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% der Gesamtzahl entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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