Im vergangenen Wochenende stellten Polizeikräfte in Rostock Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss fest. Es wurden 13 Ordnungswidrigkeiten- und 24 Strafverfahren eingeleitet.
Rostock: Polizei stellt zahlreiche Fahrzeugführer unter Alkohol- und Drogeneinfluss fest

Bereich Polizeipräsidium Rostock (ost)
Über das vergangene Wochenende (Freitag, 07. November, bis Sonntag, 09. November) wurden von Polizeibeamten im Bereich des Polizeipräsidiums Rostock mehrere Fahrer erwischt, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln am Straßenverkehr teilnahmen.
Während des Einsatzes leiteten die Polizisten insgesamt 13 Ordnungswidrigkeiten- und 24 Strafverfahren wegen alkohol- oder drogenbedingter Teilnahme am Straßenverkehr ein. Sechs der Ordnungswidrigkeiten waren alkoholbedingt, da die Fahrer mit mehr als 0,5 Promille unterwegs waren. In sieben Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren aufgrund von Drogenkonsum eingeleitet.
Von den 24 eingeleiteten Strafverfahren betrafen 21 Trunkenheit im Verkehr. Sechs davon waren E-Scooter-Fahrer und fünf waren Radfahrer.
Ein 37-jähriger Lkw-Fahrer erreichte einen besonders hohen Wert, als er am Samstag gegen 13:40 Uhr auf der A 20 bei Neukloster kontrolliert wurde. Der Mann aus Moldawien fiel durch unsicheres Fahren auf. Ein Atemalkoholtest ergab 2,42 Promille. Eine Blutprobe wurde im Wismarer Krankenhaus entnommen. Die Weiterfahrt wurde untersagt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Zusätzlich kam es aufgrund von Alkohol- oder Drogenkonsum in drei Fällen zu Verkehrsunfällen. Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wurden eingeleitet – zwei alkoholbedingt und einer drogenbedingt. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 35.000 Euro geschätzt.
Alkohol- und Drogeneinfluss sind weiterhin häufige Ursachen für schwere Verkehrsunfälle, insbesondere mit schwer verletzten oder getöteten Personen. Die Polizei führt täglich Verkehrskontrollen durch, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.
Hinweise der Polizei – Promillegrenzen gelten nicht nur für Autofahrer:
Die gleichen Grenzwerte wie für Autofahrer gelten auch für E-Scooter-Fahrer: – Ab 0,5 Promille droht ein Ordnungswidrigkeitenverfahren. – Ab 1,1 Promille liegt eine Straftat wegen absoluter Fahruntüchtigkeit vor. – Bereits ab 0,3 Promille kann eine Straftat vorliegen, wenn Ausfallerscheinungen (z. B. Fahren in Schlangenlinien) dazukommen
Auch Radfahrer können sich strafbar machen: – Die Grenze zur absoluten Fahruntüchtigkeit liegt bei 1,6 Promille – Doch auch hier kann bereits ab 0,3 Promille mit sogenannten Ausfallerscheinungen kann sich ein Fahrradfahrer strafbar machen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, wovon 7758 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6598 Verdächtige, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle gemeldet, von denen 7575 aufgeklärt wurden. Es gab 6573 Verdächtige, darunter 5585 Männer, 988 Frauen und 875 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren mit 1.228 Fällen vertreten, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten lediglich 0,6% (334 Fälle) aus. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 88,42% (49.199 Fälle). Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








