Eine 46-jährige Deutsche wurde mit einem Wert von 3,08 Promille am Steuer erwischt. Sie musste eine Blutprobe abgeben und sieht sich mit einer Strafanzeige konfrontiert.
Rostock: Polizei stoppt alkoholisierte Fahrzeugführerin mit 3,08 Promille

Rostock (ost)
Letzten Mittwoch um etwa 14:00 Uhr meldeten mehrere Zeugen ein auffällig fahrendes Auto, das in Schlangenlinien auf der Straße Warnowufer unterwegs war. Daraufhin eilten Beamte des Polizeihauptreviers Reutershagen zur Örtlichkeit und konnten das Fahrzeug schließlich im Bereich der Konrad-Zuse-Straße anhalten und kontrollieren.
Als die Fahrertür des braunen Fiats geöffnet wurde, fiel den Beamten die offensichtlich stark alkoholisierte Fahrerin entgegen. Ein erster Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,08 Promille. Während der Kontrolle entdeckten die Beamten zudem mehrere frische Beschädigungen am Fahrzeug, die auf einen möglichen Verkehrsunfall hindeuteten. Bisher konnte jedoch kein Geschädigter in Verbindung mit den Spuren am Fiat lokalisiert werden.
Die 46-jährige Deutsche musste eine Blutprobe und ihren Führerschein abgeben. Zudem sieht sie sich nun mit einer Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs unter Alkoholeinfluss konfrontiert. Die Kriminalpolizei prüft außerdem, ob die Frau als Verursacherin für weitere Verkehrsunfälle mit Fahrerflucht in Frage kommt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6598, wobei 5556 männlich und 1042 weiblich waren. 713 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle gemeldet, von denen 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6573, wobei 5585 männlich und 988 weiblich waren. 875 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon haben 4.880 Unfälle zu Personenschäden geführt, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.228 Fälle aus, was 2,21% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








