Ein 19-jähriger deutscher Fahrer wurde unter dem Einfluss von Rauschmitteln gestoppt. Er hatte keine gültige Fahrerlaubnis und manipulierte Kennzeichen.
Rostock: Polizei stoppt Fahrzeugführer

Rostock (ost)
Nachdem ein aufmerksamer Zeuge darauf hingewiesen hatte, konnten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Rostock in der Nacht gegen 00:30 Uhr einen Wagen in der Teterower Straße stoppen und überprüfen.
Während der Verkehrskontrolle wurde festgestellt, dass der 19-jährige deutsche Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein entsprechender körperlicher Test war positiv. Zusätzliche Überprüfungen ergaben, dass der Beschuldigte keine gültige Fahrerlaubnis besaß.
Außerdem stellten die Beamten fest, dass die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen nicht zum Fahrzeug passten. Die amtlichen Zulassungsplaketten waren ebenfalls manipuliert. Dem 19-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.
Gegen den Beschuldigten wurden Ermittlungen unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrens unter Drogeneinfluss, Urkundenfälschung und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet. Das Kriminalkommissariat hat die Ermittlungen übernommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle betrug 7758 im Jahr 2022 und 7575 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 6598 im Jahr 2022 auf 6573 im Jahr 2023. In Mecklenburg-Vorpommern waren 2023 insgesamt 875 nicht-deutsche Verdächtige registriert. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73917 Drogenfälle verzeichnet, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 334 Fällen oder 0,6% vertreten. Die meisten Unfälle waren jedoch Übrige Sachschadensunfälle mit 49.199 Fällen, was 88,42% entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








