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Rostock: Polizei sucht Zeugen

Am gestrigen Montagabend kam es zu einer versuchten räuberischen Erpressung in Rostock-Lütten Klein. Die Tatverdächtigen forderten ein Mobiltelefon und führten eine Axt, verletzt wurde niemand.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Am Abend von gestern, dem 1. Juni 2026, soll es gegen 18:10 Uhr in der Kopenhagener Straße im Stadtteil Lütten Klein in Rostock zu einem versuchten räuberischen Überfall gekommen sein.

Nach bisherigen Informationen befanden sich zwei Opfer in der Nähe der Buswendeschleife, als sie von einer Gruppe von drei Personen angesprochen wurden. Die Verdächtigen sollen plötzlich auf die Opfer eingeschlagen und gleichzeitig die Herausgabe eines Handys gefordert haben. Der betroffene Geschädigte kam dieser Forderung jedoch nicht nach. Außerdem sollen die Verdächtigen eine Axt bei sich gehabt haben, mit der jedoch niemand verletzt wurde.

Ein Zeuge wurde auf den lautstarken Streit aufmerksam, näherte sich der Gruppe und forderte die Verdächtigen auf, ihr Verhalten zu stoppen. Daraufhin flüchteten die drei Personen in unbekannte Richtung.

Niemand wurde nach dem aktuellen Stand der Dinge verletzt.

Die Verdächtigen werden wie folgt beschrieben:

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten räuberischen Erpressung aufgenommen.

Zeugen, die etwas beobachtet haben oder Hinweise zu den beschriebenen Verdächtigen geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Rostock unter der Telefonnummer 0381 4916-1616 zu melden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 540 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 657 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 im Jahr 2022 auf 484 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 475 im Jahr 2022 auf 600 im Jahr 2023, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 540 657
Anzahl der aufgeklärten Fälle 380 484
Anzahl der Verdächtigen 475 600
Anzahl der männlichen Verdächtigen 436 556
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 39 44
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 113 189

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Morde auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab 26 Verdächtige, davon 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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