Ein Zeugenhinweis führt zur Entdeckung von Betäubungsmitteln und Diebesgut in Rostock. Der Mann leistete Widerstand, wurde jedoch überwältigt.
Rostock: Polizei verhaftet 35-jährigen Tatverdächtigen

Rostock (ost)
Am Sonntag, den 03.11.2024, wurde der Polizeiinspektion Rostock gegen 11:30 Uhr ein Hinweis eines Zeugen über gelagerte Betäubungsmittel und mutmaßliches Diebesgut in einem Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses im Blockmacherring in Groß-Klein gemeldet.
Nach den ersten Ermittlungen im Wohnhaus konnten die gelagerten Gegenstände einem 35-jährigen, bereits polizeibekannten Rostocker zugeordnet werden. Bei der folgenden Durchsuchung der Wohnung entdeckten die Beamten weitere Betäubungsmittel, illegale Waffen, Pyrotechnik und eine große Menge an vermeintlichem Diebesgut, darunter gestohlene Schlüssel, Kennzeichen und Fahrradteile.
Während der polizeilichen Maßnahmen leistete der deutsche Verdächtige Widerstand. Die Beamten konnten den Mann überwältigen, fesseln und es wurde niemand verletzt.
Das Kriminalkommissariat Rostock hat gegen den Verdächtigen nun Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, Diebstahls und Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.
Die gefundenen Gegenstände wurden zur weiteren Untersuchung sichergestellt. Die Kriminalpolizei führt weiterhin intensive Ermittlungen durch und prüft mögliche Verbindungen zu anderen Straftaten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 7758 im Jahr 2022 auf 7575 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 6598 auf 6573 gesunken, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 5556 auf 5585 gestiegen ist. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen ist von 1042 auf 988 gesunken. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ist von 713 auf 875 gestiegen. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt








