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Rostock: Polizei warnt – Betrüger erneut aktiv

Die Polizei warnt vor neuen Betrugsmaschen in Rostock und im Landkreis. Betrüger nutzen verschiedene Wege, um an Geld zu gelangen – per E-Mail, Telefon, in sozialen Medien oder durch Einwurfsendungen.

Foto: unsplash

Rostock (ost)

Die Polizei warnt erneut vor verschiedenen Betrugsmethoden, die derzeit in Rostock und im Landkreis häufig vorkommen. Kriminelle sind kreativ und nutzen verschiedene Wege, um an das Geld ihrer Opfer zu gelangen – sei es über E-Mails, Telefonate, soziale Medien oder Einwurfsendungen in Briefkästen. Dabei haben sie keine Skrupel und keine Grenzen.

Love Scamming – 8.000 Euro erbeutet, aber glücklicherweise zurückgebucht

Zu Beginn des Februars wurde eine 59-jährige Frau aus dem Landkreis Rostock Opfer von Love Scamming. Sie lernte einen Mann über eine Online-Plattform kennen, mit dem sie dann über eine Messenger-App kommunizierte. Er täuschte Liebe vor und bat um finanzielle Hilfe. Die Frau überwies daraufhin 8.000 Euro. Glücklicherweise wurde ihre Hausbank stutzig und informierte sie über den Betrug. Das Geld konnte zurückgebucht werden.

Online-Betrug: 62-Jähriger verliert 40.000 Euro nach E-Mail-Falle

Am 24. Februar erhielt ein 62-jähriger Mann aus Rostock eine E-Mail mit einem unbekannten Anhang. Er öffnete sie, gab gutgläubig seine Daten ein und schickte den Anhang zurück. Kurz danach erhielt er einen Anruf von jemandem, der sich als Bankmitarbeiter ausgab. Im Verlauf des Gesprächs baten die Betrüger um Zugriff auf seinen Computer. Sie nutzten dies aus und erhielten Zugang zu seinen Konten. Der Schaden: 40.000 Euro.

Vorsicht vor betrügerischen Benachrichtigungskarten

Es wurde auch gemeldet, dass in Rostock vermehrt orangefarbene Benachrichtigungskarten in Briefkästen auftauchen, die als „wichtige Mitteilungen“ gekennzeichnet sind. Der Text und die auffällige Farbe könnten Empfänger verunsichern. Die Karten fordern dazu auf, sich innerhalb von sieben Tagen bei einer Telefonnummer zu melden. Es handelt sich jedoch nicht um eine Notlage, wie die Karte suggeriert, sondern um den Versuch, Menschen in kostenpflichtige Abonnements oder andere Kostenfallen zu locken. Die Polizei und die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern warnen davor, auf diese Masche hereinzufallen! Rufen Sie die angegebene Nummer nicht an. Weitere Informationen finden Sie im Artikel der Verbraucherzentrale vom 12.02.2024: https://t1p.de/qnnx0

So können Sie sich schützen:

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 919 Fälle erfasst, von denen 382 gelöst wurden. Es gab insgesamt 328 Verdächtige, darunter 209 Männer, 119 Frauen und 40 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 818, wobei 409 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 394, wobei 244 Männer, 150 Frauen und erneut 40 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22.125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 919 818
Anzahl der aufgeklärten Fälle 382 409
Anzahl der Verdächtigen 328 394
Anzahl der männlichen Verdächtigen 209 244
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 119 150
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 40 40

Quelle: Bundeskriminalamt

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