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Rostock: Polizeieinsatz in Wismarer Innenstadt

Ein 20-jähriger Mann griff mehrere Personen an, verletzte einen Polizeibeamten schwer. Tatverdächtiger in medizinischer Behandlung, Ermittlungen dauern an.

Foto: Depositphotos

Wismar (ost)

Heute Morgen gab es einen großen Polizeieinsatz im Stadtzentrum von Wismar, nachdem mehrere Personen von einem 20-jährigen Mann angegriffen wurden. Ein Polizeibeamter wurde bei der Festnahme des Mannes schwer verletzt.

Um 07:20 Uhr meldete sich ein Opfer bei der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Rostock. Sie wurde von einem Mann in der Bürgermeister-Haupt-Straße von ihrem Fahrrad gestoßen und leicht verletzt. Ein Zeuge, der ihr zu Hilfe kam, wurde vom Verdächtigen getreten und am Kopf verletzt. Der Mann flüchtete dann mit dem Fahrrad.

Kurz darauf griff er erneut eine Frau an, stieß sie von ihrem E-Roller und fuhr damit weg. In der Nähe der Dahlmannstraße traf er auf eine weitere Frau, die angab, vom Verdächtigen sexuell angegriffen worden zu sein.

Die Polizeibeamten konnten den Mann gegen 08:10 Uhr in einem Haus in der Dahlmannstraße stellen. Er leistete heftigen Widerstand, trat und bespuckte die Beamten. Ein Kollege erlitt durch den Widerstand schwere Kopfverletzungen und wird derzeit in einem Krankenhaus in Schwerin behandelt.

Der Verdächtige ist ein 20-jähriger Deutscher, der bereits mehrmals polizeilich aufgefallen ist. Ein erster Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,7 Promille. Laut eigenen Angaben des Verdächtigen hatte er zudem verschiedene Rauschmittel konsumiert.

Alle Opfer wurden vor Ort medizinisch versorgt. Die Kriminalpolizeiinspektion Schwerin sichert derzeit umfangreiche Spuren.

Der Verdächtige, der derzeit nicht haftfähig ist, befindet sich in medizinischer Behandlung.

Die polizeilichen Ermittlungen zu den genauen Umständen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, davon 30 männliche und 4 weibliche Verdächtige. 6 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle aufgeklärt wurden. Es gab 26 Verdächtige, davon 23 männliche und 3 weibliche Verdächtige. 5 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Zahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Abnahme. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 7758 auf 7575. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 6598 auf 6573 zurück, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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