Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Rostock: Polizeieinsatz nach Ladendiebstahl

Ein Hinweisgeber wird zum Tatverdächtigen: Jugendliche stehlen Spirituosen im Wert von 27,46 Euro.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Am Abend des gestrigen Dienstags, dem 21.07.2026, erhielt die Polizei gegen 19:45 Uhr einen Hinweis auf einen möglichen Diebstahl in einem Supermarkt in der Handwerkstraße im Stadtteil Schmarl in Rostock.

Ein 17-jähriger Deutscher behauptete, dass er beobachtet hatte, wie ein Mann alkoholische Getränke aus dem Laden gestohlen hatte. Danach soll der Verdächtige ihn bedroht und verfolgt haben. Vor den Polizeibeamten konnte der Jugendliche den angeblichen Dieb detailliert beschreiben und auch seinen Vornamen nennen.

Die Beamten überprüften daraufhin die Umgebung des Einkaufszentrums und trafen an einer nahen Bushaltestelle auf eine Gruppe von fünf Jugendlichen, zu der auch der Hinweisgeber gehörte. Die Kleidung und das Aussehen eines 16-Jährigen aus der Gruppe passten zur Beschreibung, die zuvor gegeben wurde.

Im Laufe der weiteren Untersuchungen und nach Rücksprache mit dem Personal des betroffenen Supermarktes ergab sich jedoch der Verdacht, dass nicht nur der beschriebene 16-jährige Deutsche, sondern auch der 17-jährige Hinweisgeber am Diebstahl beteiligt gewesen sein könnten. Bei der folgenden Kontrolle fanden die Polizeibeamten außerdem ein Messer bei dem 17-Jährigen.

Gegen beide deutschen Jugendlichen im Alter von 16 und 17 Jahren wurden strafrechtliche Verfahren wegen des Verdachts des Diebstahls mit Waffen eingeleitet. Die gestohlenen alkoholischen Getränke im Gesamtwert von 27,46 Euro konnten sichergestellt und dem betroffenen Unternehmen zurückgegeben werden. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wobei 36 davon gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 34, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 gab es nur noch 23 registrierte Fälle, von denen alle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 26, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24