Die Wasserschutzpolizei Mecklenburg-Vorpommern führte verstärkte Kontrollen am Herrentag 2026 durch. Mehrere Bootsführer waren alkoholisiert, Strafanzeigen wurden erstellt.
Rostock: Präventionsarbeit auf dem Wasser – Bilanz der Kontrollen

Waldeck/LWSPA MV (ost)
Am vergangenen Donnerstag, dem Christi Himmelfahrtstag 2026, führte die Wasserschutzpolizei Mecklenburg-Vorpommern verstärkte Kontrollen durch, um die Fahrtüchtigkeit der Bootsführer sowie deren mögliche Beeinflussung durch Alkohol und Drogen zu überprüfen. Einige schwerwiegende Verstöße wurden festgestellt und konsequent geahndet.
Während der Kontrollen überprüften die Einsatzkräfte auf den Binnenseen und im Küstenbereich von Mecklenburg-Vorpommern zahlreiche Sport- und Charterboote sowie Fahrgastschiffe. Insgesamt wurden 95 Wasserfahrzeuge kontrolliert.
Bei drei Bootsführern stellten die Wasserschutzpolizisten eine erhebliche Alkoholisierung fest. In allen Fällen wurde eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr erstellt.
Vor Warnemünde wurde bei einem 62-jährigen Bootsführer aus Rostock ein Atemalkoholwert von ungefähr 1,5 Promille festgestellt.
Ein 34-jähriger Bootsführer aus Rostock, der auf der Warnow unterwegs war, hatte einen Alkoholwert von 1,4 Promille, wie die Beamten ermittelten.
Bei der Kontrolle eines mit drei Personen besetzten Angelbootes auf dem Plauer See stellten die Polizeibeamten ebenfalls fest, dass der 40-jährige Bootsführer unter Alkoholeinfluss stand (ca. 1,4 Promille). In allen Fällen endete der Bootsausflug für die Besatzung am Vatertag recht schnell, da die Weiterfahrt untersagt wurde und eine Blutprobe beim verantwortlichen Bootsführer entnommen wurde.
Neben den oben genannten Strafanzeigen registrierte die Wasserschutzpolizei M-V im Laufe des Tages weitere 25 Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten. Die Beamten ahndeten Verstöße wie das Fehlen von Sportbootführerscheinen, fehlende Angelberechtigungen oder fehlende Sicherheitsausrüstung an Bord, wie zum Beispiel fehlende Signalleuchten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 gab es 8223 aufgezeichnete Fälle von Drogenkriminalität, wovon 7758 Fälle gelöst wurden. Es wurden insgesamt 6598 Verdächtige identifiziert, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der aufgezeichneten Fälle auf 7972, wobei 7575 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 6573 Verdächtige, darunter 5585 Männer, 988 Frauen und 875 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hat Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt








