Ein gestürzter Radfahrer in Lütten Klein reagierte aggressiv auf Rettungskräfte. Polizei musste einschreiten, da er 3,41 Promille hatte.
Rostock: Radfahrer löst Polizeieinsatz aus

Rostock (ost)
Am vergangenen Montag reagierte ein gestürzter Radfahrer so aggressiv auf die helfenden Rettungskräfte, dass die Beamten der Polizeiinspektion Rostock gerufen werden mussten.
Um etwa 17:45 Uhr beobachteten Zeugen, wie ein 36-jähriger Mann in der Rigaer Straße mit seinem Fahrrad stürzte und informierten sofort die Rettungsleitstelle. Der gestürzte Rostocker verhielt sich jedoch gegenüber dem gerufenen Rettungsdienst so aggressiv, dass dieser die Polizei um Hilfe bat. Auch gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten trat der Rostocker verbal aggressiv auf und musste schließlich gefesselt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,41 Promille.
Während der polizeilichen Maßnahmen inspizierten die Beamten auch das E-Bike des Deutschen genauer. Dabei stellten sie fest, dass das E-Bike modifiziert war. Ob diese Modifikationen dazu führten, dass das Fahrrad schneller als die erlaubten 25 km/h fahren kann, muss nun durch ein Gutachten der DEKRA ermittelt werden. Das E-Bike wurde vorerst sichergestellt.
Der 36-Jährige wurde aufgrund einer Kopfverletzung und seines hohen Alkoholisierungsgrades in ein Rostocker Krankenhaus gebracht. Ihn erwartet nun unter anderem eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Fahrens unter Alkoholeinfluss, des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und des Fahrens ohne Führerschein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% aus, was 1.233 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 288 Fällen registriert, was 0,54% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 87,97%, also 47.066 Unfälle. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 53.500 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.913 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.233 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 288 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 47.066 |
| Ortslage – innerorts | 31.178 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 19.742 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 2.580 |
| Getötete | 83 |
| Schwerverletzte | 1.266 |
| Leichtverletzte | 4.983 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








