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Rostock: Raser auf BAB 24 gestoppt

Ein Autofahrer war auf der BAB 24 mehr als doppelt so schnell wie erlaubt unterwegs. Er erwartet ein Bußgeld von 1400 Euro und ein Fahrverbot.

Foto: Depositphotos

Zarrentin/Stolpe/Rostock (ost)

Am gestrigen Nachmittag war ein Autofahrer auf der BAB 24 mehr als doppelt so schnell unterwegs wie erlaubt. Der Fahrer wird nun mit ernsthaften Konsequenzen konfrontiert.

Um 15.00 Uhr fiel der Videowagen des Autobahnpolizeireviers Stolpe auf einen schwarzen Audi TT auf, der zwischen den Anschlussstellen Wittenburg in Richtung Zarrentin auffällig fuhr. Dabei überholte der Audi-Fahrer mehrmals unerlaubt rechts.

Auf dem Abschnitt der Autobahn, wo 100 km/h erlaubt sind, fuhr der Fahrer 106 km/h über dem Limit und war mit 206 km/h unterwegs.

Die Polizeibeamten konnten das Fahrzeug schließlich stoppen und den Fahrer überprüfen.

Es gab keine originelle Ausrede. Der 41-Jährige behauptete lediglich, dass er es „sehr eilig“ hatte.

Er wird voraussichtlich mit einer Geldstrafe von 1400 Euro, zwei Punkten im Fahreignungsregister und einem dreimonatigen Fahrverbot belegt.

Auch im Rostocker Stadtgebiet wurden am gestrigen Vormittag mehrere Verkehrsverstöße von Polizeibeamten festgestellt.

Auf dem Schmarler Damm wurden bei einer zweistündigen Geschwindigkeitskontrolle aus Richtung Groß Klein kommend insgesamt 84 Fahrzeuge gemessen. Es wurden 11 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Sechs Fahrer erhielten Verwarnungen, während fünf mit Geldbußen rechnen müssen.

Der traurige Spitzenreiter war ein 23-jähriger Fahrer eines Mercedes-Cabrios. Er gab an, dass er „nur schnell überholen“ wollte. Mit 110 km/h bei erlaubten 50 km/h wurde gegen ihn ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon haben 4.880 Unfälle zu Personenschäden geführt, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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