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Rostock: Reisegepäckdiebstähle am Wochenende

Mehrere Diebstähle von Reisegepäck ereigneten sich am vergangenen Wochenende im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Rostock. Bundespolizisten leiteten Strafverfahren ein.

Foto: unsplash

Rostock, Schwerin (ost)

Am vergangenen Wochenende ereigneten sich mehrere Diebstähle von Reisegepäck im Bereich der Bundespolizeiinspektion Rostock.

Ein Reisender informierte am Samstag, dem 22. August 2026, eine Streife der Bundespolizeiinspektion Rostock am Rostocker Hauptbahnhof über den Verlust seines Reisegepäcks. Er war zuvor mit dem RE 4352 vom Berliner Hauptbahnhof zum Hauptbahnhof Rostock gereist. Er gab an, dass die Reisetasche noch am Bahnhof Neustrelitz vorhanden war. Beim Aussteigen stellte er dann den Verlust seines Gepäcks fest. Eine Suche im Zug brachte keine Ergebnisse. Im Reisegepäck befanden sich hochwertige Kleidungsstücke im Wert von ca. 1.000,- Euro.

Außerdem kam es am Samstag im Intercityexpress 1036 auf der Fahrt vom Düsseldorfer Bahnhof zum Rostocker Bahnhof sowie am Schweriner Hauptbahnhof zu weiteren Diebstählen von Reisegepäck.

Die Bundespolizisten leiteten in allen Fällen Strafverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls gegen derzeit noch unbekannte Täter ein.

In diesem Zusammenhang möchte die Bundespolizeiinspektion Rostock alle Reisenden sensibilisieren. Geben Sie Taschendieben keine Gelegenheit! Lassen Sie Ihr Gepäck nie unbeaufsichtigt, tragen Sie Rucksäcke und Taschen eng am Körper und bewahren Sie Ihre Kreditkarte/ec Karte und die dazugehörige PIN niemals zusammen im Gepäck oder Geldbeutel auf.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 542 Fälle registriert, wovon 35 gelöst wurden. Es gab insgesamt 39 Verdächtige, wovon 29 männlich und 10 weiblich waren. 14 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 723, wovon 59 gelöst wurden. Es gab insgesamt 71 Verdächtige, wovon 57 männlich und 14 weiblich waren. 37 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Taschendiebstahlfällen in Deutschland mit 39519 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 542 723
Anzahl der aufgeklärten Fälle 35 59
Anzahl der Verdächtigen 39 71
Anzahl der männlichen Verdächtigen 29 57
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 10 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 14 37

Quelle: Bundeskriminalamt

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