Ein 58-jähriger Deutscher überquerte trotz geschlossener Schranken den Bahnübergang in Stralsund und kam auf den Gleisen zu Fall. Der Triebfahrzeugführer leitete eine Gefahrenbremsung ein und Passanten halfen, den Mann zu retten.
Rostock: Schutzengel gehabt

Stralsund (ost)
Am Mittwochnachmittag (12.03.2025) hatte ein 58-jähriger Deutscher offensichtlich einen Schutzengel. Trotz geschlossener Schranken überquerte der Mann den Bahnübergang am Stralsunder Hauptbahnhof und fiel dabei auf die Gleise. Zum Glück wurde bei diesem Vorfall niemand verletzt.
Der Lokführer des Zuges nach Rostock erkannte die Notsituation rechtzeitig und leitete eine Gefahrenbremsung ein. Passanten halfen dem Mann geistesgegenwärtig, aus dem Gefahrenbereich zu gelangen. Nur so konnte Schlimmeres verhindert werden, da der Zug erst eine Wagenlänge hinter dem Bahnübergang zum Stehen kam. Die Bundespolizisten, die zur Hilfe eilten, stellten beim Mann einen Atemalkoholwert von 2,39 Promille fest und übergaben ihn in ärztliche Obhut.
Im Zug wurde niemand verletzt. Die Regionalbahn konnte mit einer Verspätung von 21 Minuten weiterfahren. Der Mann wird für sein Verhalten zur Verantwortung gezogen werden müssen.
In diesem Zusammenhang betont die Bundespolizeiinspektion Stralsund ausdrücklich, dass der Aufenthalt im oder am Gleisbereich lebensgefährlich sein kann. Züge nähern sich manchmal fast lautlos und können oft erst sehr spät wahrgenommen werden. Außerdem kann der Bremsweg eines Reisezuges selbst bei niedrigen Geschwindigkeiten mehrere hundert Meter betragen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








