Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Rostock identifizierten 91 Identitäten, fanden gefährliche Gegenstände und Betäubungsmittel bei Personen am Hauptbahnhof Rostock.
Rostock: Schwerpunkteinsatz gegen Gewaltkriminalität im Bahnbereich

Rostock (ost)
Während eines weiteren Schwerpunkteinsatzes zur Bekämpfung von Gewaltkriminalität im Bahnbereich haben Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Rostock zusammen mit der MKÜ Bad Bramstedt am 30. Januar 2025 am Hauptbahnhof Rostock insgesamt 91 Identitäten festgestellt und 73 Personen sowie mitgeführte Gegenstände durchsucht.
Als Ergebnis der Kontrollen identifizierten die Einsatzkräfte in neun Fällen gesuchte Personen und übermittelten die gewonnenen Daten an die ausschreibenden Behörden. Außerdem trug ein 43-jähriger deutscher Staatsangehöriger eine Softairpistole und ein Einhandmesser bei sich. Bei einem 28-jährigen Mann fanden die Polizisten ein Elektroimpulsgerät. Des Weiteren entdeckten sie bei einem 36-jährigen Mann mehrere Tüten mit sogenannten Magic Mushrooms. Insgesamt stellten die Beamten vier gefährliche Gegenstände sowie Betäubungsmittel sicher und leiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und das Betäubungsmittelgesetz ein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 7758 auf 7575. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 6598 auf 6573, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 5556 auf 5585 anstieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1042 auf 988 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 auf 875. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt








