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Rostock: Schwerverletzter Fußgänger nach Verkehrsunfall

Ein Fußgänger wurde in Rostock Evershagen von einem PKW erfasst und erlitt Kopf- und Beinverletzungen. Die Unfallstelle war für 2 Stunden gesperrt.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Am neunten April zweitausendsechsundzwanzig ereignete sich gegen neunzehn Uhr fünfzig in Rostock Evershagen ein Verkehrsunfall mit Verletzungen, bei dem ein Fußgänger schwer verletzt wurde. Nach aktuellen Informationen überquerte der siebenundsiebzigjährige Fußgänger die Bertolt-Brecht-Straße in Höhe der Straßenbahnhaltestelle Ehm-Welk-Straße. Der zweite Unfallbeteiligte, ein zwanzigjähriger Rostocker, fuhr mit seinem Auto die Bertolt-Brecht-Straße aus Richtung Thomas-Morus-Straße kommend in Richtung Ehm-Welk-Straße. An der späteren Unfallstelle wurde der Fußgänger vom Auto erfasst, wodurch er Kopf- und Beinverletzungen erlitt. Der Fußgänger wurde zur weiteren Behandlung in die Universitätsklinik Rostock gebracht. Am Auto entstand ein Sachschaden in Höhe von ungefähr 20.000 Euro. Ein Mitarbeiter der Dekra kam auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ebenfalls zur Klärung des Unfallhergangs vor Ort. Die Bertolt-Brecht-Straße in Fahrtrichtung Ehm-Welk-Straße war für circa zwei Stunden voll gesperrt, während die Verkehrsunfallaufnahme durchgeführt wurde. Gegen den Fahrer des Autos wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Die weiteren Untersuchungen werden von der zuständigen Kriminalpolizei durchgeführt.

Kai Lübbe

Einsatzleitstelle Rostock

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% der Gesamtzahl entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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