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Rostock: Starker Widerstand gegen Polizei durch alkoholisierten Mann

Ein betrunkener 22-jähriger Mann leistete erheblichen Widerstand gegen die Polizeibeamten und wurde in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen.

Foto: Depositphotos

Bad Doberan / Landkreis Rostock (ost)

Am Montagabend, dem 03.08.2026, wurde die Polizei gegen 21:40 Uhr in die Rostocker Straße in Bad Doberan gerufen. Ein Informant meldete eine Person, die in einem Mehrfamilienhaus möglicherweise randalierte. Während der Fahrt stellten die eingesetzten Polizisten einen 22-jährigen deutschen Verdächtigen in der Kröpeliner Straße fest. Der Mann, der offensichtlich stark betrunken war, versuchte unter anderem, Fahrzeuge auf der B 105 anzuhalten und zeigte aggressives Verhalten. Um Straftaten zu verhindern und die Person zu schützen, wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Während des Transports zum Zentralgewahrsam in Rostock leistete der 22-Jährige erheblichen Widerstand, trat mehrmals nach den Polizisten und spuckte einen von ihnen an. Außerdem beleidigte und bedrohte er die Einsatzkräfte. Die Polizisten blieben unverletzt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 2,0 Promille. Da sich das aggressive Verhalten des Mannes auch im Zentralgewahrsam fortsetzte, wurde er anschließend in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen. In diesem Zusammenhang wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie wegen Beleidigung und Bedrohung eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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