Ein 16-jähriger Syrer wurde als einer der Tatverdächtigen identifiziert und ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.
Rostock: Tatverdächtiger ermittelt nach Streit in Innenstadt

Rostock (ost)
Letzten Freitag, am 28. Februar 2025, soll es laut vorliegenden Informationen zu einem Fall von Körperverletzung in der Innenstadt von Rostock gekommen sein.
Um 19:40 Uhr begann laut Zeugenaussagen zunächst eine verbale Auseinandersetzung zwischen einem 47-jährigen Rostocker und einer größeren Gruppe von Personen in der Nähe des Kröpeliner-Tor-Centers. Danach wurde der Deutsche von zwei Verdächtigen angegriffen und nach einem Schlag ins Gesicht zu Boden geworfen. Auch danach sollen beide Verdächtige weiter auf den Mann eingewirkt haben, bevor sie den Tatort verließen. Das Opfer wurde leicht verletzt in ein Rostocker Krankenhaus gebracht.
Aufgrund der Aussagen mehrerer Zeugen und ihrer detaillierten Beschreibung der Personen konnten Polizeibeamte des Hauptreviers einen der Verdächtigen am nächsten Samstag in der Nähe der Innenstadt erkennen und seine Identität feststellen. Der 16-jährige Syrer gab gegenüber den Beamten zu, an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen zu sein. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei Rostock übernommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden nur noch 23 Fälle registriert, von denen alle 23 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 26, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








