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Rostock: Tödlicher Verkehrsunfall auf der L122 bei Kröpelin

Am Morgen des 06.03.2026 ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem der 65-jährige Fahrer eines PKW verstarb. Ein Augenzeuge beobachtete die auffällige Fahrweise des Fahrzeugs, das schließlich mit einem Baum kollidierte.

Foto: Depositphotos

L122/ Kröpelin (Landkreis Rostock) (ost)

Am Morgen des 06.03.2026 gab es einen schweren Verkehrsunfall auf der L122 zwischen Boldenshagen und Kröpelin, bei dem ein PKW beteiligt war und der 65-jährige Fahrer des Fahrzeugs ums Leben kam. Gemäß den bisherigen Erkenntnissen der Verkehrsunfallermittlung war der verunfallte PKW gegen 07:00 Uhr in Richtung Kröpelin unterwegs. Ein Zeuge bemerkte die auffällige Fahrweise (Schlangenlinien) des Opel und sah, wie das Fahrzeug ohne äußeren Einfluss von der Straße abkam und gegen einen Baum prallte. Der Fahrer erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er trotz sofortiger medizinischer Hilfe am Unfallort verstarb. Die genauen Umstände des Unfalls werden derzeit von den Behörden untersucht, die auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Rostock von DEKRA-Sachverständigen unterstützt werden. Die L122 musste daher bis 10:20 Uhr vollständig gesperrt werden, was zu Verkehrsbehinderungen in der Umgebung führte.

Nach einer ersten Schätzung beläuft sich der entstandene Sachschaden auf mindestens 10.000 Euro. Die weiteren Ermittlungen liegen nun in der Zuständigkeit der Kriminalpolizei.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% der Gesamtunfälle entspricht. Die meisten Unfälle (88,42%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 (4,17%) und auf Autobahnen 437 (0,79%). Bei den Unfällen gab es insgesamt 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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