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Rostock: Über 600 Wildunfälle seit Jahresbeginn

Die Polizei in Rostock hat seit Jahresbeginn über 1320 Wildunfälle registriert, davon 620 allein im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Die kommende Zeitumstellung wird den Wildwechsel beeinflussen.

Foto: unsplash

Rostock/Ludwigslust-Parchim (ost)

Seit Anfang des Jahres wurden im Polizeipräsidium Rostock mehr als 1320 Wildunfälle verzeichnet, wovon allein 620 Wildunfälle auf den Straßen des Landkreises Ludwigslust-Parchim entfielen. Insgesamt wurden zehn Verkehrsteilnehmer verletzt. Am Dienstagabend musste eine Autofahrerin bei Pinnow einem Wildschwein ausweichen und geriet dabei von der Fahrbahn ab. Sie wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden am Fahrzeug wird auf 2.000 Euro geschätzt.

Mit der bevorstehenden Zeitumstellung am kommenden Sonntag müssen sich Autofahrer vor allem im morgendlichen Berufsverkehr erneut auf vermehrte Wildwechsel einstellen. Durch das Zurückdrehen der Uhren beginnen viele Berufspendler nun wieder ihre Fahrt zur Arbeit im Dunkeln oder in der Dämmerung. Gerade zu dieser Zeit sind viele Wildtiere auf Futtersuche unterwegs und überqueren dabei auch stark befahrene Straßen. Vor diesem Hintergrund appelliert die Polizei an eine vorausschauende und defensive Fahrweise. Besonders in der Dämmerung ist das Risiko von Wildunfällen am höchsten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 wurden insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle in Mecklenburg-Vorpommern registriert. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen gemeldet, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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