Ein 35-jähriger Mann drang unbefugt in eine abgestellte S-Bahn ein und verletzte sich dabei. Die Bundespolizei ermittelt wegen Hausfriedensbruch, Beleidigung und versuchter Körperverletzung.
Rostock: Unbefugter Zugang zur S-Bahn

Rostock – Warnemünde (ost)
Heute Morgen, am 15. Juli 2024, um 04:00 Uhr, wurde der Bundespolizeiinspektion Rostock gemeldet, dass ein Mann am Bahnhof Warnemünde aggressiv gegenüber den Bahnmitarbeitern sei und am abgestellten Zug herumhantiere.
Die Beamten der Bundespolizeiinspektion Rostock trafen vor Ort auf folgende Situation: Zwei Lokführer entdeckten einen Mann, der unbefugt an den Türen der abgestellten S-Bahn herumhantierte und versuchte, sie zu öffnen. Der 35-jährige Deutsche schaffte es schließlich, die Notentriegelung zu betätigen und in die S-Bahn einzusteigen. Die Mitarbeiter der DB AG versuchten, den Mann des Zuges zu verweisen. Der Verdächtige beleidigte daraufhin die Lokführer und versuchte dann, einen von ihnen zu schlagen. Der Angriff wurde jedoch durch einen Stoß abgewehrt, wodurch der 35-Jährige selbst zu Boden fiel und mit dem Kopf gegen die Armlehne prallte. Zur Behandlung einer resultierenden Kopfplatzwunde wurde der Mann ins nächstgelegene Krankenhaus gebracht. Ein zuvor durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,36 Promille bei dem Deutschen.
Die Bundespolizei hat die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen. Gegen den Verdächtigen wird nun wegen des Verdachts auf Hausfriedensbruch, Missbrauch von Nothilfeeinrichtungen, Beleidigung und versuchter Körperverletzung ermittelt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% aus, mit insgesamt 1.233 Unfällen. 288 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,54% entspricht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 87,97%, waren übrige Sachschadensunfälle mit insgesamt 47.066 Fällen. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 53.500 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.913 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.233 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 288 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 47.066 |
| Ortslage – innerorts | 31.178 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 19.742 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 2.580 |
| Getötete | 83 |
| Schwerverletzte | 1.266 |
| Leichtverletzte | 4.983 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








