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Rostock: Uneinsichtiger Fahrzeugführer löst Polizeieinsatz aus

Ein uneinsichtiger Fahrzeugführer gefährdete eine Personengruppe in Rostock, was zu einem Polizeieinsatz führte. Der Fahrer wurde festgenommen und weitere Ermittlungen laufen.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Am Samstag, dem 28. Februar, ereignete sich in der Innenstadt von Rostock ein Vorfall, bei dem ein uneinsichtiger Fahrer eine Gruppe von Menschen gefährdete.

In einem Haus in der Lindenstraße fand am Samstag eine Veranstaltung statt, die auf großes Interesse stieß. Viele Besucher warteten in einer Schlange, um hineinzukommen. Aufgrund des Andrangs standen einige Wartende auch auf der Straße. Der Veranstalter hatte zur Sicherung seiner Teilnehmer eine Wimpelkette über die Straße gespannt, die bei herannahenden Fahrzeugen kurzfristig entfernt werden sollte.

Nach aktuellen Informationen näherte sich gegen 14:00 Uhr ein Auto hupend dem Ort. Laut mehrerer Zeugen fuhr der Fahrer die Absperrung ohne Anpassung der Geschwindigkeit an die örtlichen Gegebenheiten durch. Mehrere Personen mussten schnell zur Seite treten, um eine mögliche Kollision zu verhindern.

Die alarmierten Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Rostock konnten das betroffene Fahrzeug in der Nähe finden. Im Motorraum des Autos befand sich noch ein Teil der beschädigten Wimpelkette.

Der Fahrer des Fahrzeugs wurde als 48-jähriger Deutscher identifiziert. Aufgrund seines vorherigen Verhaltens wurden weitere polizeiliche Maßnahmen gegen den Mann eingeleitet. Unter anderem wurde eine Blutprobe entnommen, da der Verdacht bestand, dass der 48-Jährige das Fahrzeug unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln geführt haben könnte. Der Führerschein des Mannes wurde eingezogen.

Die weiteren Untersuchungen, unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und der Nötigung, werden von der Polizeiinspektion Rostock durchgeführt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 1.228, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 0,6% aus, insgesamt 334. Die meisten Unfälle, nämlich 88,42%, waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 49.199. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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