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Rostock: Verkehrseinschränkungen auf der A20 bei Wismar nach Busunfall

Ein Reisebus verunfallt auf der A20 bei Wismar, Fahrer medizinisch versorgt, Fahrgäste unverletzt, 25.000 EUR Schaden, A20 kurzzeitig gesperrt, Feuerwehr vor Ort

Foto: Depositphotos

Wismar (ost)

Am heutigen Morgen gegen 10:00 Uhr ereignete sich auf der A20 kurz vor der Ausfahrt Wismar-Mitte in Richtung Rostock ein Verkehrsunfall mit einem Reisebus.

Nach ersten Informationen kam der Bus wahrscheinlich aufgrund eines medizinischen Problems des Fahrers von der Fahrbahn ab und kam auf dem Seitenstreifen zum Stillstand.

Der Busfahrer wurde vor Ort von Rettungskräften behandelt und mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht. Die 14 Passagiere im Bus blieben unverletzt. Eine Person erlitt einen Schock und wurde vor Ort versorgt. Die Passagiere wurden mit einem Ersatzbus abgeholt. Der entstandene Gesamtschaden wird auf etwa 25.000 EUR geschätzt.

Wegen des Einsatzes eines Rettungshubschraubers musste die A20 vorübergehend vollständig gesperrt werden.

Die Freiwillige Feuerwehr Groß Krankow übernahm vor Ort die Maßnahmen zur Beseitigung von auslaufenden Betriebsstoffen. Der Verkehr wurde währenddessen auf dem linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Nachdem der Bus geborgen war, konnte die Strecke gegen 12:30 Uhr wieder freigegeben werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle, bei denen nur Sachschaden entstand, beliefen sich auf 1.228 Fälle, was 2,21% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den Großteil mit 49.199 Fällen aus, was 88,42% entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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