Polizei überwacht Geschwindigkeit und Handynutzung auf dem Weg zur „Vision Zero“.
Rostock: Verkehrskontrollen im August

Neubrandenburg/Rostock (ost)
Auf dem Weg zur Ostsee möchten manche nicht geduldig genug sein. Im schlimmsten Fall könnte man gar nicht am Urlaubsort ankommen. Denn im Jahr 2023 gab es alle zehn Stunden einen Verkehrsunfall aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit. Deshalb bleibt zu schnelles Fahren trauriger Spitzenreiter in der Verkehrsunfallstatistik.
Alle 44 Minuten gab es auch einen „Handyverstoß“. Ob es die Nutzung eines Mobiltelefons, die Bedienung von Infotainment-Systemen oder das Drehen zu den Kindern auf der Rücksitzbank betrifft – mangelnde Konzentration oder die Ablenkung durch eine andere Tätigkeit können beeinflussen und im schlimmsten Fall zu einem Unfall führen.
Die Beamtinnen und Beamten der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern werden im nächsten Monat bei den themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne Fahren.Ankommen.LEBEN! den Schwerpunkt auf Geschwindigkeit und Handynutzung legen. Jeder Unfall ist einer zu viel auf dem Weg zur „Vision Zero“, also null Verkehrstote.
In den acht Polizeiinspektionen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock werden im gesamten August verstärkte, stationäre und mobile Kontrollen durchgeführt. Die erste Kontrolle findet am 01. August 2024 im Bereich der Polizeiinspektion Anklam statt.
Auf Facebook hat die Polizei ein Quiz zu diesem Thema vorbereitet. Jeder kann sein Wissen zu den genannten Schwerpunkten testen! Weitere Informationen hier: https://www.facebook.com/PolizeiMV .
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022
Im Jahr 2022 gab es insgesamt 53.500 Verkehrsunfälle in Mecklenburg-Vorpommern. Davon waren 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% aus, was 1.233 Unfällen entspricht. 288 Unfälle, also 0,54%, ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 87,97%, also 47.066 Unfälle. Innerorts fanden 31.178 Unfälle statt, was 58,28% entspricht. Außerorts (ohne Autobahnen) ereigneten sich 19.742 Unfälle, was 36,9% ausmacht. Auf Autobahnen gab es 2.580 Unfälle, was 4,82% entspricht. Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 53.500 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.913 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.233 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 288 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 47.066 |
| Ortslage – innerorts | 31.178 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 19.742 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 2.580 |
| Getötete | 83 |
| Schwerverletzte | 1.266 |
| Leichtverletzte | 4.983 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








