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Rostock: Verkehrsunfall in der Satower Straße

Eine 78-jährige Autofahrerin wurde schwer verletzt, als ihr Mitsubishi mit einem Volvo kollidierte. Die Straße war für 45 Minuten gesperrt.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Heute Morgen ereignete sich gegen 07:45 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall in der Satower Straße im Stadtteil Stadtweide in Rostock. Eine 78-jährige Autofahrerin wurde dabei schwer verletzt.

Nach bisherigen Informationen fuhr die 78-jährige Frau mit ihrem Mitsubishi in Richtung Innenstadt auf der Satower Straße. Um sich auf der linksabbiegenden Spur in Richtung Rennbahnallee einzuordnen, überholte sie mehrere wartende Fahrzeuge auf der linken Seite.

Während des Überholens scherte auch ein 47-jähriger Volvo-Fahrer nach links aus. Dadurch kollidierten beide Fahrzeuge auf der Gegenfahrbahn miteinander. Der Mitsubishi überschlug sich und kam auf dem Dach am Fahrbahnrand zum Stillstand. Die 78-jährige Fahrerin wurde schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt und ins Krankenhaus gebracht.

Durch die Kollision stieß der Volvo auch mit einem vorausfahrenden Fahrzeug zusammen. Die Insassen der beteiligten Fahrzeuge blieben unverletzt.

Der entstandene Schaden beläuft sich derzeit auf etwa 22.000 Euro. Der Mitsubishi musste von einem Abschleppunternehmen abgeschleppt werden.

Die Satower Straße war für etwa 45 Minuten voll gesperrt, während die Unfallaufnahme stattfand. Die Untersuchungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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