Polizei sucht Zeugen nach schwer verletztem 38-jährigen deutschen Mann mit Kopfverletzung in Rostock-Lütten Klein.
Rostock: Verletzter Mann in Lütten Klein gefunden

Rostock (ost)
Am Montagabend (03.08.2026) gegen 21:00 Uhr informierte eine Hinweisgeberin die Polizei und den Rettungsdienst über einen verletzten, nicht ansprechbaren Mann in der Helsinkier Straße 90 in Rostock-Lütten Klein.
Bei ihrer Ankunft vor Ort entdeckten die Einsatzkräfte einen 38-jährigen deutschen Mann mit einer stark blutenden Kopfverletzung. Der Mann wurde sofort vom Rettungsdienst behandelt und ins Krankenhaus gebracht. Es wurde festgestellt, dass der 38-Jährige stark betrunken war.
In der Nähe trafen die Polizeibeamten auch auf einen 28-jährigen deutschen Mann, der ebenfalls stark betrunken war. Es wird untersucht, ob dieser Mann mit den Verletzungen des 38-Jährigen in Verbindung steht.
Da ein Fremdverschulden nicht ausgeschlossen werden kann, hat die Kriminalpolizei Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen. Bisherige Untersuchungen und Zeugenaussagen haben noch nicht zur Klärung des genauen Ablaufs geführt.
Um weitere Informationen zu erhalten, bittet die Polizei die Bevölkerung um Hinweise. Wer hat am Montagabend in der Helsinkier Straße, vor allem in der Nähe der Hausnummer 90, verdächtige Aktivitäten beobachtet oder einen Streit gehört? Wer hat eine Person mit stark blutendem Kopf in der Helsinkier Straße gesehen oder kann andere Informationen liefern, die zur Aufklärung des Vorfalls beitragen könnten?
Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Rostock unter der Telefonnummer 0381 4916-1616 oder bei einer anderen Polizeidienststelle zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 23, wobei alle Fälle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








