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Rostock- Warnemünde: Segeljacht „Knoorhahn“ in Vollbrand

Die Feuerwehr Rostock bekämpfte einen Brand auf einer Segeljacht in Rostock-Warnemünde, bei dem der Schiffsführer unverletzt blieb.

Foto: Unsplash

Rostock- Warnemünde (ost)

Die Feuerwehr Rostock erhielt am 28.06.2026 um 13:06 Uhr einen Alarm über einen Brand auf einer Segeljacht, die etwa 8,6 Meter lang ist. Es wird berichtet, dass die Segeljacht bereits am Kai festgemacht war.

Umgehend wurden Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen 1, 2 und 3, der Freiwilligen Feuerwehren Warnemünde und Groß Klein sowie der Bundeswehrfeuerwehr des Marinearsenals Warnemünde zum Einsatzort „Werftallee 10“ an der Baustelle neben dem Marinearsenal in Rostock-Warnemünde entsandt.

Die ersten eintreffenden Kräfte der Bundeswehrfeuerwehr des Marinearsenals Warnemünde und die Besatzung des Schleppers Fairplay entdeckten eine brennende Segeljacht, die an einem Schwimmponton festgemacht war. Sofort begannen sie mit der Brandbekämpfung an der in Vollbrand stehenden Segeljacht, sowohl vom Land als auch vom Meer aus.

Beim Eintreffen der ersten Berufsfeuerwehrkräfte Rostocks stellte man fest, dass sich auch der Seenotkreuzer Arkona der DGzRS aus Warnemünde in Bereitschaft an der Einsatzstelle befand. Die Löschwasserversorgung wurde über die Tanks der Feuerwehrfahrzeuge sichergestellt, da keine Feuerlöschhydranten auf dem Baustellengelände am Hafenbecken B vorhanden waren.

Die Feuerwehr Rostock alarmierte das Feuerlöschboot Albrecht Wegner und das Mehrzweckboot der Freiwilligen Feuerwehr Warnemünde, um eine Arbeitsplattform für die Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung auf See zu schaffen. Der Schlepper konnte nach dem Eintreffen der Feuerwehrkräfte entlassen werden.

Das Löschwasser wurde mit einer Schmutzwasserpumpe aus dem Bootskörper gepumpt, um eine Belastung des Breitlings zu verhindern. Die Entscheidung wurde in Absprache mit dem Umweltamt der Hansestadt Rostock und dem Landesamt STALU MM getroffen. Nach etwa einer Stunde konnte „Feuer aus“ gemeldet werden.

Es kam während des Einsatzes zu keinem Schadstoffaustritt aus der Segeljacht. In Absprache mit dem Hafenamt und der Wasserschutzpolizei wurde vereinbart, die Segeljacht bis zur Bergung mit Krangurten und Leinen am Schwimmponton zu sichern.

Der Einsatz endete um 15:30 Uhr. Insgesamt waren 8 Einsatzkräfte der Bundeswehrfeuerwehr des Marinearsenals Warnemünde und 51 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr, des Rettungsdienstes, der Wasserschutzpolizei, des Hafenamtes, des Umweltamtes sowie des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt beteiligt.

Unterschrift: BOR Ralf Gesk

Unterschrift: Leitungsdienst und Einsatzleiter vor Ort

Quelle: Presseportal

nf24