Ein Mann leistete Widerstand und wurde mit Pyrotechnik am Hauptbahnhof Rostock festgenommen. Ermittlungen wegen Bedrohung und Beleidigung laufen.
Rostock: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz

Rostock (ost)
Am Samstag, dem 10. August 2024, kam es am Hauptbahnhof Rostock zu einem Vorfall, bei dem Vollstreckungsbeamte widerstanden wurden. Die Bundespolizei wollte einen Mann überprüfen, nachdem zwei Feuerwerkskörper gezündet worden waren.
Während der Patrouille am Hauptbahnhof Rostock hörten Bundespolizeibeamte zwei laute Knallgeräusche vom Bahnhofsvorplatz (Konrad-Adenauer-Platz). Vor Ort wurde eine männliche Person festgestellt, bei der aus seiner Bauchtasche ein Bengalo herausragte. Die Beamten nahmen den Mann fest. Bei der folgenden Durchsuchung leistete der 31-jährige Deutsche Widerstand und beleidigte und bedrohte die Beamten verbal. Daraufhin wurden ihm Handschellen angelegt und er wurde zur Dienststelle gebracht. Es wurden Polenböller und andere Pyrotechnik bei ihm gefunden und beschlagnahmt. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,94 Promille. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der 31-Jährige von der Dienststelle entlassen.
Gegen den Deutschen wird nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung, Beleidigung und Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt. Es wurde niemand verletzt.
Quelle: Presseportal








