In den frühen Morgenstunden des vergangenen Sonntags wurde ein Zigarettenautomat in Warnemünde gesprengt. Polizei sucht Zeugen für Hinweise zu den Tätern.
Rostock: Zigarettenautomatensprengung in Warnemünde

Rostock (ost)
In den frühen Morgenstunden des vergangenen Sonntags gab es eine Explosion an einem Zigarettenautomaten in Warnemünde. Dies geschah um 02:10 Uhr an der Ecke Richard-Wagner-Straße / Wiesenweg.
Nach Berichten von Zeugen flüchteten kurz nach der Detonation drei Personen in dunkler Kleidung in Richtung Gewettstraße / Am Markt. Eine der Personen trug eine helle Hose. Die Identitäten der Personen sind derzeit unbekannt.
Die Suche in der Nähe, an der mehrere Streifenwagen beteiligt waren, führte nicht zur Identifizierung der Verdächtigen. Der beschädigte Zigarettenautomat wurde durch die Explosion stark beschädigt. Ersten Schätzungen zufolge wurden Zigaretten aus dem Automaten gestohlen. Der Tatort wurde dann an den Kriminaldauerdienst übergeben, der vor Ort die Ermittlungen aufnahm.
Der Schaden am Zigarettenautomaten beläuft sich auf etwa 6.000 Euro. Zum Wert des gestohlenen Eigentums können derzeit keine Angaben gemacht werden. Das Kriminalkommissariat Rostock hat die Untersuchungen übernommen.
Die Polizei bittet um Unterstützung von der Bevölkerung:
Wer hat in der Nacht verdächtige Aktivitäten in der Umgebung der Richard-Wagner-Straße, des Wiesenwegs oder in der Nähe beobachtet? Wer kann Informationen zu den drei dunkel gekleideten Personen geben? Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Rostock unter der Telefonnummer 0381 / 4916-1616, jede andere Polizeidienststelle oder die Onlinewache entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








