Die Polizei bittet um Hinweise zu einem räuberischen Diebstahl in der Friedrichstraße. Ein 43-jähriger Deutscher wurde festgenommen, nachdem er Lebensmittel im Wert von rund 30 Euro gestohlen hatte.
Rostocker Polizei sucht Zeugen nach Diebstahl

Rostock (ost)
Nach einem Raubüberfall am Montag, den 19. Januar 2026, in der Rostocker Kröpeliner-Tor-Vorstadt, bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung. Gemäß den bisherigen Erkenntnissen soll sich der Vorfall zwischen 14:20 Uhr und 14:30 Uhr in einem Supermarkt in der Friedrichstraße ereignet haben.
Ein 43-jähriger Deutscher war zuvor in dem genannten Lebensmittelgeschäft und stahl Lebensmittel im Wert von etwa 30 Euro. Der Ladendetektiv beobachtete den Diebstahl und sprach den Verdächtigen an, als er das Geschäft mit den unbezahlten Waren verließ.
Daraufhin flüchtete der Verdächtige zu Fuß. Der Ladendetektiv verfolgte ihn und stellte ihn kurz darauf im Patriotischen Weg, in der Nähe des Gebäudes „Frieda 23“. Es kam zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Verdächtigen und dem 26-jährigen Ladendetektiv. Mehrere unbeteiligte Personen waren Zeugen des Vorfalls.
Die alarmierten Polizeibeamten nahmen den Verdächtigen vorübergehend fest und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Raubüberfalls ein. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rostock erließ das Amtsgericht Rostock gestern einen Haftbefehl gegen den polizeibekannten 43-Jährigen. Der Mann wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Diebstahl in der Friedrichstraße, die anschließende Verfolgung oder die Auseinandersetzung im Patriotischen Weg beobachtet haben. Insbesondere wird eine bislang unbekannte Frau gesucht, die den beiden Beteiligten die Tür zum Gebäude „Frieda 23“ öffnete und sie hineinließ.
Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Rostock unter der Telefonnummer 0381 4916-1616 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 23, von denen alle gelöst wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








