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Rubenow: Radfahrer flüchtet nach Unfall

Ein Rennradfahrer verursachte einen Unfall und entfernte sich vom Ort des Geschehens, während die Polizei um Hinweise bittet.

Foto: Depositphotos

Wolgast (LK VG) (ost)

Am 21.08.2026 um etwa 15:15 Uhr gab es auf der L262 zwischen Groß Ernsthof und Wolgast, kurz vor der Abzweigung zum Industriegebiet, einen Verkehrsunfall mit Verletzten. Gemäß den Beteiligten überquerte ein Radfahrer, der von Wolgast in Richtung Groß Ernsthof unterwegs war, plötzlich die Straße vor einem Fahrschulauto der Marke Skoda, das von einem 17-jährigen deutschen Fahrschüler gefahren wurde und aus der entgegengesetzten Richtung kam. Das Fahrschulauto bremste ab und kam rechtzeitig zum Stehen, während ein dahinter fahrender Pkw Mazda, gesteuert von einer 79-jährigen deutschen Fahrerin, nicht rechtzeitig reagieren konnte und auf das Fahrschulauto auffuhr. Der Radfahrer fuhr dann weiter auf dem angrenzenden Radweg in Richtung Groß Ernsthof. Es entstand ein Sachschaden von ungefähr 13.000 Euro und die Fahrerin des Mazda wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Außerdem wurde eine Insassin des Skoda leicht verletzt. In diesem Zusammenhang wurde ein Ermittlungsverfahren gegen den Radfahrer wegen des Verdachts der Fahrerflucht eingeleitet. Die Polizei bittet um Unterstützung. Wer kann wichtige Informationen zu diesem Radfahrer geben? Es handelt sich wahrscheinlich um einen Mann, der komplett in Rot gekleidet war. Eventuelle Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Wolgast unter der Telefonnummer 03836/252224, bei jeder anderen Polizeidienststelle oder unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwere Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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