Zwei Motorradfahrer mit überhöhter Geschwindigkeit und riskanten Überholmanövern gestoppt, einer festgenommen.
Rücksichtsloses Fahrverhalten auf B 198 bei Wesenberg

Neustrelitz (LK MSE) (ost)
Am 08.08.2026, um 11:25 Uhr, erhielt die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg einen Bericht über zwei Motorradfahrer auf der B 122, die von Canow in Richtung Wesenberg unterwegs waren. Sie fuhren mit hoher Geschwindigkeit und riskanten Überholmanövern. Kurz nach Canow kam es fast zu einem Unfall zwischen einem Auto und den Motorradfahrern, da das Auto trotz Gegenverkehr überholt wurde. Nur durch eine Notbremsung des überholten Autos konnte eine Kollision vermieden werden.
Beamte des Polizeihauptreviers Neustrelitz versuchten, die Motorradfahrer in Wesenberg auf der Wustrower Chaussee (B 122) anzuhalten. Anstatt zu stoppen, umfuhren die Motorradfahrer den Polizisten und versuchten, der Kontrolle zu entkommen. Sie setzten ihre riskante Fahrt auf der B 198 in Richtung Neustrelitz fort, fuhren innerorts mit etwa 100 km/h und missachteten weiterhin Rotlicht an Kreuzungen. Erst durch eine Straßensperre zwischen Wesenberg und Below konnte der 51-jährige deutsche Motorradfahrer gestoppt werden.
Der zweite Motorradfahrer mit einem blauen Suzuki-Motorrad und dem Kennzeichen „PZ“ drehte vor der Straßensperre um und floh zurück nach Wesenberg. Er trug eine schwarze Lederkombi, einen schwarzen Helm und einen schwarzen Rucksack.
Gegen den 51-jährigen Motorradfahrer wurde ein Strafverfahren wegen grob fahrlässigen und rücksichtslosen Verhaltens im Straßenverkehr und illegalen Straßenrennens eingeleitet. Sein Führerschein wurde eingezogen und die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt. Die Ermittlungen werden vom Kriminalkommissariat Neubrandenburg durchgeführt. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeihauptrevier Neustrelitz unter 03981/2580 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








