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Rügen: Betrug verursacht 43.000 Euro Schaden

Ein Deutscher wurde Opfer eines Betrugs, nachdem er 43.000 Euro auf ein portugiesisches Konto überwiesen hatte, basierend auf einer gefälschten E-Mail seines vermeintlichen Chefs.

Foto: unsplash

Rügen (ost)

Gestern, am 07. Mai 2026, hat ein 56-jähriger Deutscher die Beamten des Polizeireviers in Sassnitz aufgesucht, um einen Betrugsfall zu melden.

Es wurde festgestellt, dass er am Morgen eine E-Mail erhalten hatte, die angeblich von seinem Vorgesetzten stammte. In dieser E-Mail wurde er angewiesen, 43.000 Euro von der Firmenkasse auf ein portugiesisches Konto zu überweisen.

Aufgrund der Art der Geschäfte der Firma schien ihm diese Anfrage nicht verdächtig, daher überwies er den geforderten Betrag auf das genannte Konto.

Erst nach der Überweisung überprüfte der 56-Jährige zufällig, ob die E-Mail-Adresse des Absenders mit der seines Chefs übereinstimmte. Dabei stellte er fest, dass dem nicht so war und vermutete einen Betrug.

Kriminelle nutzen immer wieder digitale Methoden, um illegal an Geld zu gelangen. Aus diesem Grund warnt die Polizei:

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 919 Fälle gemeldet, von denen 382 gelöst wurden. Es gab insgesamt 328 Verdächtige, darunter 209 Männer, 119 Frauen und 40 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden 818 Fälle gemeldet, wobei 409 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 394, wobei 244 Männer, 150 Frauen und wiederum 40 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22.125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 919 818
Anzahl der aufgeklärten Fälle 382 409
Anzahl der Verdächtigen 328 394
Anzahl der männlichen Verdächtigen 209 244
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 119 150
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 40 40

Quelle: Bundeskriminalamt

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