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Rügen: Rentnerin um 800 Euro betrogen

Eine 84-Jährige von Rügen wurde Opfer eines Betruges durch einen vermeintlichen Agenten, der sie um 800 Euro betrog. Die Polizei ermittelt nun.

Foto: unsplash

Rügen (ost)

Am gestrigen Nachmittag erstattete eine 84-jährige Frau von der Insel Rügen eine Strafanzeige bei der Polizei in Sassnitz, da sie glaubte, Opfer eines Betrugs geworden zu sein.

Schon im März erhielt sie eine Nachricht mit einem Link zum Online-Profil eines angeblichen Agenten, der versprach, schnell Geld zu beschaffen. Beim Kontakt mit dem Agenten übermittelte die Rentnerin persönliche Daten, woraufhin eine Verifizierung ihrer Identität angefordert wurde. Später wurde sie erneut vom vermeintlichen Agenten kontaktiert. In einem Telefonat wurde ihr gesagt, dass sie sich für einen Kurierdienst entscheiden müsse, der ihr das geforderte Geld nach Hause bringen würde.

Die Frau entschied sich für ein Angebot mit einer Versandgebühr von 200 Euro. Der Anrufer sagte der Rentnerin dann, dass sie Guthabenkarten im Wert von 200 Euro kaufen solle, um den Kurier zu bezahlen. Sie folgte der Anweisung und schickte dem Verdächtigen Bilder der Guthabenkarten, die dann vom Täter genutzt werden konnten.

Durch weitere Vorwände kaufte die Rentnerin weitere Guthabenkarten im Gesamtwert von 600 Euro und schickte Bilder davon an den Täter.

Nachdem die Geldlieferung ausblieb und sie skeptisch wurde, wandte sich die Geschädigte an die Polizei und erstattete Anzeige.

Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts auf Betrug.

Kriminelle nutzen immer wieder angeblich seriöse Anzeigen im Internet, um Menschen um ihr Geld zu betrügen. Die Polizei empfiehlt daher:

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 919 Fälle registriert, wovon 382 gelöst wurden. Es gab insgesamt 328 Verdächtige, darunter 209 Männer, 119 Frauen und 40 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 wurden 818 Fälle gemeldet, wovon 409 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 394, wobei 244 Männer, 150 Frauen und 40 nicht-deutsche Verdächtige beteiligt waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22.125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 919 818
Anzahl der aufgeklärten Fälle 382 409
Anzahl der Verdächtigen 328 394
Anzahl der männlichen Verdächtigen 209 244
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 119 150
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 40 40

Quelle: Bundeskriminalamt

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