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Sagard: Alkoholfahrten beschäftigen Polizei

Die Polizei musste am vergangenen Samstag mehrfach wegen Alkoholfahrten eingreifen. Drei Fälle werden genauer beschrieben, darunter ein 18-jähriger, ein 42-jähriger und eine 68-jährige Deutsche.

Foto: Depositphotos

Stralsund (ost)

Wegen des Verdachts der Fahrten unter Alkohol kam die Polizei am vergangenen Samstag (18. April 2026) mehrfach zum Einsatz. Drei dieser Fälle werden im Folgenden näher beschrieben:

In den frühen Morgenstunden, gegen 02:00 Uhr, erschien ein augenscheinlich alkoholisierter 18-jähriger Deutscher im Polizeirevier Grimmen. Er wollte auf „Nummer Sicher gehen“ und sich vergewissern, ob er mit seinem Elektrofahrrad weiterfahren dürfe. Durfte er nicht: die Überprüfung seines Atemalkohols ergab einen Wert von 1,92 Promille. Er gab an, vorher mit dem Fahrrad nach einer Party zum Polizeirevier gefahren zu sein. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt, eine Weiterfahrt mit dem Fahrrad untersagt.

Gegen 19:00 Uhr ging ein Hinweis auf eine augenscheinlich angetrunkene Person, welche beabsichtigte ein Fahrzeug zu führen, bei der Polizei in Bergen ein. Die Polizeibeamten konnten das Fahrzeug feststellen und kontrollieren. Die Überprüfung des Atemalkohols des 42-jährigen deutschen VW-Fahrers ergab einen Wert von 2,27 Promille. Weiterhin gab der Mann an, dass er Betäubungsmittel konsumiert habe. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Der Führerschein wurde sichergestellt. Die Polizei dankt der hinweisgebenden Person.

Im Rahmen der Streifentätigkeit stellten Polizeibeamte gegen 21:00 Uhr einen Pkw Suzuki fest, welcher aus Sagard kommend über die Bundesstraße 96 nach Sassnitz fuhr. Augenscheinlich fuhr die 68-jährige Deutsche in leichten Schlangenlinien. Während der Verkehrskontrolle konnte bei der Frau ein Atemalkoholgeruch festgestellt werden. Die Frau gab an, vor Fahrtantritt Rotwein konsumiert zu haben. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Der Führerschein wurde beschlagnahmt.

In allen drei Fällen ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 7758 auf 7575. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 6598 auf 6573 zurück, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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