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Sagard: Verkehrsunfälle mit LKW im Landkreis Vorpommern-Rügen

Zwei Unfälle mit Lastkraftwagen im Landkreis Vorpommern-Rügen, eine Person schwer verletzt, Sachschaden von 15.000 Euro.

Foto: Depositphotos

Landkreis V-R (ost)

Am gestrigen Dienstag (27. Januar 2026) ereigneten sich im Landkreis Vorpommern-Rügen zwei Verkehrsunfälle, an denen Lastkraftwagen (LKW) beteiligt waren.

Um 14:20 Uhr wurde die Polizei nach Jakobsdorf (Landesstraße 192) gerufen. Nach dem aktuellen Stand überholte ein 47-jähriger Fahrer eines VW Crafter trotz des geltenden Überholverbots im Baustellenbereich. Dabei kollidierte er frontal mit einem abbiegenden LKW der Marke MAN mit Anhänger, der sich bereits im Abbiegevorgang befand.

Der 47-jährige Crafter-Fahrer erlitt leichte Verletzungen, seine 46-jährige Beifahrerin wurde schwer verletzt. Der 49-jährige Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt. Die Landesstraße 192 war für etwa eine Stunde gesperrt, um Bergungsarbeiten durchzuführen. Die Feuerwehr reinigte die ausgelaufenen Betriebsstoffe von der Straße. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Gegen den 47-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und eines Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung ermittelt.

Um 16 Uhr fuhr ein 66-jähriger DAF-LKW-Fahrer mit Anhänger aus dem Kreis Pinneberg die Landesstraße 30 in Sagard auf Rügen entlang. Er setzte zum Überholen eines vor ihm fahrenden LKW an. Dabei übersah er anscheinend den Pkw eines 43-jährigen Mannes von der Insel Rügen, der sich bereits im Überholvorgang befand. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. Niemand wurde verletzt. Zunächst entfernte sich der LKW-Fahrer vom Unfallort, meldete sich dann jedoch bei der Polizei, da er einen Unfall vermutete.

Es wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Fahrerflucht und eines Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung eingeleitet.

Alle in dieser Pressemitteilung genannten Personen sind deutsche Staatsbürger.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 49.199 Fällen, was 88,42% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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