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Samtens: Betrunkene auf Bundesstraße, Polizisten bepöbelt – Widerstand geleistet

In der Nacht zum gestrigen Sonntag rief die Polizei auf Rügen wegen alkoholisierten Personen auf der Straße. Ein 31-Jähriger griff die Beamten an und wurde festgenommen.

Foto: Depositphotos

Bergen auf Rügen (ost)

In der Nacht zum gestrigen Sonntag (12. April 2026) wurde die Polizei zur Bundesstraße 96 auf Rügen gerufen, weil es Berichten zufolge alkoholisierte Personen gab, die sich auf der Straße aufhielten.

Die Polizisten entdeckten auf der Bundesstraße 96, ungefähr 150 Meter vom Kreisverkehr Bundesstraße 196 / Bundesstraße 96 entfernt, zwei Männer, die sich direkt von Samtens kommend in Richtung Bergen bewegten. Sie verhielten sich äußerst provokant, jubelten und beleidigten die Beamten.

Ein 31-jähriger Mann von der Insel Rügen reagierte aggressiv auf die Ansprache der Polizisten. Dann griff er die Beamten an, was dazu führte, dass sogar ein Reizstoffsprühgerät eingesetzt werden musste. Die Beamten konnten den tätlichen Angriff des Mannes abwehren. Er war stark betrunken (2,06 Promille Atemalkohol) und wurde in Gewahrsam genommen.

Da sich der Vorfall direkt auf der Fahrbahn der Bundesstraße ereignete, wurde ein herannahender Autofahrer, ein 41-jähriger Rostocker, auf die Gefahr aufmerksam gemacht. Er hielt an und bot sofort seine Hilfe an. Mit der ihm überreichten Taschenlampe konnte er herannahende Fahrzeuge rechtzeitig warnen. Ein weiterer Mann, ein 23-jähriger Bergener, stellte sein Fahrzeug quer, um die Einsatzkräfte zu schützen.

Durch das außergewöhnliche Engagement und das besonnene Handeln der beiden Männer bei der Sicherung des Verkehrs wurde eine lebensbedrohliche Situation auf der Bundesstraße entschärft. Ohne ihren mutigen Einsatz hätten die Beamten die Lage kaum unter Kontrolle bringen können, ohne dass es zu schwerwiegenden Unfällen gekommen wäre. Die Polizei dankt für ihr couragiertes Verhalten.

Gegen den 31-jährigen Mann wird nun von der Kriminalpolizei wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Alle beteiligten Personen sind deutsche Staatsbürger.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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