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Sanitz: Einbruch im Handelspark Broderstorf

Unbekannte Täter brachen in Bekleidungsgeschäft ein. Polizei sucht Zeugen für Hinweise.

Foto: Depositphotos

Güstrow/ Sanitz (ost)

In den frühen Morgenstunden wurde ein Einbruch in ein Bekleidungsgeschäft im Handelspark in Broderstorf verübt. Um 01:50 Uhr erhielt das Polizeirevier Sanitz den Auftrag, zum Einkaufskomplex zu fahren, nachdem der Wachschutz eine eingeschlagene Fensterscheibe bemerkt hatte. Es gab eine Alarmauslösung um 01:04 Uhr, aber es wurde noch kein Stehlschaden festgestellt. Es entstand jedoch ein Sachschaden von etwa 1.000EUR. Weder der Wachschutz noch die Einsatzkräfte konnten die unbekannten Täter am Tatort finden. Die Spurensicherung und Tatortarbeit wurden vom Kriminaldauerdienst Rostock übernommen. Die Kriminalpolizei in Sanitz ermittelt wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls.

Die Polizei bittet Zeugen, die etwas zur Tatzeit in der Nähe des Tatorts beobachtet haben oder Hinweise zu den Verdächtigen geben können, sich zu melden. Hinweise werden unter der Rufnummer 038209 – 440 bei der Polizei in Sanitz, über die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2021 und 2022 gesunken. Im Jahr 2021 wurden 927 Fälle von Einbrüchen registriert, wovon 314 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 280 Verdächtige, darunter 241 Männer, 39 Frauen und 36 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2022 wurden nur noch 805 Einbruchsfälle gemeldet, von denen 218 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 216, darunter 190 Männer, 26 Frauen und 30 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 23528 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 927 805
Anzahl der aufgeklärten Fälle 314 218
Anzahl der Verdächtigen 280 216
Anzahl der männlichen Verdächtigen 241 190
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 39 26
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 36 30

Quelle: Bundeskriminalamt

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